Eisen

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Begriff Definition
Eisen
Eisen stellt ist ein für den Körper essentielles Spurenelement, d.h. es muss über die Nahrung aufgenommen werden und kann nicht vom Körper selbst produziert werden.

Der menschliche Körper beinhaltet 3-5 g Eisen. Davon liegen etwa 80 % als Funktionseisen vor, der hauptsächlich für die Bildung roter Blutkörperchen verwendet wird. Das Funktionseisen wird außerdem für die Myoglobinsynthese und die mitochondriale Atmungskette benötigt.

Die anderen 20 % des Gesamteisengehalts des Körpers sind auf die Speicherorgane Leber, Milz, Darmschleimhaut und Knochenmark verteilt. Beim Menschen und vielen Tieren fungiert es als Reduktions- bzw. Oxidationsmittel und hat damit großen Anteil an der Sauerstoffversorgung und dem Stoffwechsel des Körpers.

Tagesbedarf an Eisen

Der Tagesbedarf an Eisen beträgt bei einem erwachsenen Mann 10 mg, bei einer erwachsenen Frau 15 mg. Durch Darm- oder Regelblutungen steigt der der Bedarf an, da mit einem hohen Blutverlust ein Eisenverlust Hand in Hand geht.

Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Eisen Lebensmittel mit hohem Eisengehalt sind Vollkornbrot, Fleisch, Leber, Spinat, Hülsenfrüchte und Haferflocken. Dabei wird das in Fleisch vorhandene Eisen besser resorbiert (ausgelöst) als das in Vollkornprodukten.

Gleichzeitige Aufnahme von Schwarztee, Kaffe oder Milchprodukten hemmen die Aufnahme des Eisens durch den Körper.