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Tipps zur Taktik von Squash-Profi Simon Rösner

  • Marco Heibel
Ein Squashplatz wirkt mit seinen Ausmaßen von 9,75 Meter mal 6,40 Meter recht klein. Doch weil der Ball beim Squash bis zu 200km/h schnell werden kann und unmittelbar von den Wänden zurück ins Feld prallt, sind Stellungsspiel und Fitness die halbe Miete. Squashprofi Simon Rösner gibt Dir Tipps.

Taktik beim Squash: So wichtig ist die T-Position

Simon Rösner, Deutschlands bester Squashspieler, erklärt die Bedeutung der T-Position: „Die kürzesten Laufwege hat, wer im Zentrum des Squashplatzes steht, in der sogenannten T-Position. Das taktische Ziel ist daher, den Gegner von der T-Position wegzulocken.Wenn alle Schläge, also Longline, Cross, Stop, Boast oder Lob gut ausgeführt werden, muss der Gegner viel Laufarbeit leisten, und man selber kann die T-Position einnehmen.“



Doch wie lässt man den Kontrahenten laufen? Die deutsche Nummer eins weiß Rat: „Das funktioniert beispielsweise mit ein paar sauberen Longlines, die den Gegner im hinteren Teil des Squashplatzes binden. Streut man dann beispielsweise einen Stopball ein, muss der Kontrahent viele Extra-Meter machen und läuft sich auf lange Sicht müde.“

Tipps für die Beinarbeit beim Squash


Auch die besten Squashspieler kommen einmal in die Verlegenheit, sich die T-Position durch viel Laufarbeit zurückerobern zu müssen. Neben einer guten Schlagtechnik und einem hohen taktischem Verständnis sind auch schnelle Beine eine Grundvoraussetzung, um ein guter Squashspieler zu werden. Profi Simon Rösner stellt seine besten Übungen für die Beinarbeit vor:

„Ghostings sind meine Lieblingsübung, um die Beinarbeit zu verbessern. Hierbei handelt es sich um Schattenübungen, bei denen ich mit Schläger, aber ohne Ball, alle Ecken des Squashplatzes im Sprinttempo nacheinander ablaufe. Hinzu kommen Einheiten auf der Koordinationsleiter (ab ca. 20 Euro) und im Kraftraum.“ Allerdings schränkt Simon Rösner den Aufwand für Hobbyspieler ein: „Wer die Grundregeln und Schlagtechniken beherrscht, kann auch ohne spezifisches Training der Beinarbeit Spaß am Squash haben. Allein durch das Spielen kann man seine Fitness enorm verbessern.“

Mehr Infos zu Simon Rösner findest du unter: http://simon-roesner.de/

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