Einfach atmen! Schnorchelmaske im Test Derk Hoberg
Abtauchen mit Rundum-Blick

Einfach atmen! Schnorchelmaske im Test

  • geschrieben von  Redaktion
Wir haben die Schnorchelmaske Easybreath getestet. Sieht sie nur gut und vielversprechend aus, oder ist sie ein echter Bringer für Schnorchelfans?
Keinen Schnorchel im Mund und nahezu komplette Rundum-Sicht. Damit will die Schnorchelmaske Easybreath von Decathlon punkten. Ob man darin aber wirklich gut sieht, problemlos atmen kann, sie dabei nicht beschlägt und ob die Maske tatsächlich dicht ist, waren die brennendsten Fragen in der Redaktion.

Die meisten dieser Bedenken kann man definitiv zerstreuen. Tatsächlich gewinnt man bei der ersten Anprobe den Eindruck, die Silikon-Abdichtung zum Gesicht und damit die gesamte Maske sei ein wenig zu groß – es gibt die Maske übrigens in verschiedenen Größen zu kaufen. Diese anfängliche Unsicherheit verfliegt aber recht bald. Zum einen kann man die Gummi-Bänder, die die Maske auf dem Gesicht halten, etwas nachjustieren und enger stellen. Sobald man die Maske übergestreift hat, zieht man dafür an den beiden Enden neben dem Kinn, um die Bänder etwas zu straffen. Zum anderen sorgt der Wasserdruck beim Schnorcheln und Tauchen dafür, dass die Maske tatsächlich dicht und durch die breite Silikondichtung auch noch bequem auf dem Gesicht aufliegt. Auch entstehen durch die breite Auflagefläche keinerlei unangenehme Druckstellen wie bei einer herkömmlichen Taucherbrille.

easybreath test

Das Atmen verläuft entspannt, man bekommt genug Luft und auch untertauchen ist mit der Maske möglich, ohne dass sie komplett vollläuft. Das sogenannte Dry Top-System sorgt ventilartig dafür, dass sich die Luftzufuhr beim Untertauchen verschließt. Klar, ein wenig Wasser dringt dennoch ins Innere ein, allerdings ist die Menge kaum erwähnenswert und man kann dieses mit kräftigem Ausatmen auch wieder aus der Maske pusten.

Der absolute Pluspunkt ist allerdings das extrem weite Sichtfeld der Easybreath. Mit einer Taucherbrille Dinge aus den Augenwinkeln zu erkennen, ist unmöglich. Dadurch aber, dass die Easybreath ein so weites Sichtfeld hat, entgeht einem hier unter Wasser nichts mehr.

Als einziger kleiner Minuspunkt müssen das größere Gewicht als das eines Schnorchels und die Größe der Maske herhalten. Diese im Handgepäck für einen Kurztrip auf die Balearen unterzubringen, könnte sich durchaus als schwierig darstellen. Aufgrund des Spaßfaktors sollte man allerdings doch lieber auf etwas anderes als die Schnorchelmaske verzichten, wenn es ans Meer geht.

UVP: 29,99, erhältlich in den Größen S/M und M/L sowie in verschiedenen Farbvarianten

Weitere Informationen zur Schnorchelmaske "Easybreath" von Decathlon findet Ihr hier

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