Trailrunning-Schuhe – Darauf kommt es an Columbia

Trailrunning-Schuhe – Darauf kommt es an

  • geschrieben von  Redaktion
Trailrunning wird immer beliebter. Kein Wunder, geht es für den Läufer doch abseits asphaltierter Strecken wesentlich abwechslungsreicher zu. Ein Trend, auf den auch Laufschuh-Hersteller reagieren und immer neue und bessere Modelle auf den Markt bringen. Worauf es bei einem Trailrunning-Schuh ankommt.
Querfeldein, gerne mal bergauf oder -ab, immer aber über Stock und Stein. Das ist Trailrunning, das auch bei deutschen Laufbegeisterten immer beliebter wird. Klar, dass sich dabei auch besondere Anforderungen für das wichtigste Utensil eines Läufers ergeben – die Schuhe.

Die Anforderungen an einen Trailrunning-Schuh

Auffällig beim Trailrunning ist, dass jeder Schritt anders ist. Ständig hat man Schrittlänge und Geschwindigkeit an das Gelände anzupassen und daran, wie man den Fuß auf dem unebenem Boden aufsetzen muss. Je schwieriger die Wege sind, desto direkter sollte man den Trailrunning-Schuh auch spüren können. Ist es feucht oder richtig nass dazu, ist zudem ein griffiges Profil erforderlich, um nicht auszurutschen.
Darüber hinaus sollten Trailrunning-Schuhe auch für andere extreme Umstände gerüstet sein. Läuft man gerne am Berg und schreckt auch im Winter nicht vor einer Laufrunde in der Natur zurück, muss der Schuh den Fuß einerseits von außen trocken halten, andererseits aber auch atmungsaktiv sein. Natürlich darf das nicht zu Lasten des Gewichts gehen, schließlich will man keinen „Klotz am Bein“ haben, wenn es durch Wald und Wiesen geht.

Obermaterial und Verstärkungen

Das Obermaterial von Trailrunning-Schuhen besteht daher häufig aus Gore Tex oder der wasserdichten aber atmungsaktiven „OutDry“-Membran, um Spritzwasser und Feuchtigkeit am Eindringen zu hindern. Zu guter Letzt sollten Trailrunning-Schuhe auch über eine gute Dämpfung verfügen und besonders im Fersenbereich und an den Zehen zusätzlich verstärkt sein, um vor einer übermäßigen Abnutzung im Gelände zu schützen.

Um all diese Anforderungen zu erfüllen, verwendet Outdoor-Hersteller Columbia beispielsweise nicht nur die angesprochene OutDry-Membran, sondern arbeitet intensiv mit der Submarke „Montrail“ zusammen, die sich bereits seit 1982 auf den Trailrunning-Bereich spezialisiert hat. 2006 übernahm Columbia den Schuhhersteller, um das Know-How beider Marken zu bündeln und seit diesem Jahr laufen sämtliche Trail-Modelle unter dem Namen „Columbia Montrail“.

Vier verschiedene Linien mit so klingenden Namen wie Mountain Masochist, Caldorado, Trient und Trans Alps bestimmen die aktuelle Trailrunning-Kollektion bei Columbia, die zusätzlich auch die passende Funktionskleidung umfasst. Vom Allroundschuh bis hin zu echten Spezialisten, mit denen man sogar Ultra-Trails wie jenen am Mont Blanc angehen kann, sind alle Modelle dabei auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt.

trailrunning schuh
Allrounder: Der Caldorado II von Columbia

Individuelle Bedürfnisse beim Kauf beachten

Beim Kauf von Trailrunning-Schuhen sollte man sich also gut beraten lassen und unbedingt den eigenen Laufstil, eventuelle Fuß- oder Gelenkfehlstellungen sowie die persönliche Erfahrung und Fitness berücksichtigen. Ein Anfänger braucht beispielsweise etwas mehr Dämpfung und wäre daher mit einem minimalistischen Laufschuh, der jedes Gramm Gewicht einsparen will, schlecht beraten, wohingegen ein erfahrener Läufer mit einem solchen Schuh erst zur Höchstform aufläuft.
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