Judo

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Begriff Definition
Judo
Judo ist eine japanische Kampfsportart, die ihre Ursprünge im Jiu-Jitsu hat und Anfang des 20. Jahrhundert von Jigoro Kano vor allem für den sportlichen Wettkampf adaptiert wurde. Wörtlich übersetzt bedeutet Judo soviel wie „der sanfte Weg“ und folgt dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“.

Sport und Philosophie von Judo

Seit 1964 olympisch (1992 waren erstmals Frauen zugelassen), ist Judo heutzutage hauptsächlich Wettkampfsport und auf der ganzen Welt vertreten. Ziel ist es seinen Gegner durch eine Reihe von Wurf-, Hebel- und Würgetechniken zur Aufgabe zu zwingen. Nichtsdestoweniger geht es im Judo – wie in vielen japanischen Kampfsportarten - nicht nur um den Wettkampf, sondern auch um philosophische Prinzipien.

Es gelten die zwei Grundprinzipien: 1. Der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist 2. Das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen.

Da Judo eine Zweikampfsportart und der Partner im Training unentbehrlich ist, muss stets auf einen respektvollen Umgang geachtet werden. So garantiert man ein effektives Training, in dem jeder etwas dazulernen kann.

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