Magnetfeldtherapie

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Begriff Definition
Magnetfeldtherapie
Die Magnetfeldtherapie ist eine Behandlungsmethode der Alternativmedizin, bei der der Patient Magnetfeldern ausgesetzt wird, wodurch Durchblutung und Zellstoffwechsel gefördert werden sollen. Sie wird vor allem bei Gelenkbeschwerden, Tennisarm, Arthrose und Osteoporose eingesetzt, aber auch bei Alltagsbeschwerden wie Migräne.

Wirkungsweise der Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie nutzt die Tatsache, dass sich elektrische Ladung in einem Magnetfeld der Fließrichtung des Feldes anpasst. Da im Körper eine enge Verbindung von elektrischen Reizen und biologischen Vorgängen, etwa dem Zellstoffwechsel bestehen, können diese mit der Magnetfeldtherapie beeinflusst werden.

Bei der Magnetfeldtherapie werden sowohl statische als auch pulsierende Magnetfelder eingesetzt.

Über die Wirksamkeit der Magnetfeldtherapie gibt es bisher wenige wissenschaftliche Belege. Die grundlegende Wirkung von pulsierenden Magnetfeldern ist hingegen eingehende untersucht. Patienten mit Elektroimplantaten, wie Herzschrittmachern, dürfen nicht mit der Magnetfeldtherapie behandelt werden, da sie deren Funktion erheblich beeinträchtigen kann.

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