BMI

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Begriff Definition
BMI
Der Body Mass Index (BMI) wurde im 19. Jahrhundert vom belgischen Mathematiker Adolphe Quételet entwickelt. Populär wurde er zunächst im US-amerikanischen Versicherungswesen: Anhand des BMI wurden die Prämienklassen für Lebensversicherungen festgelegt. Wer einen hohen BMI hatte, musste also höhere Beiträge zahlen.

Berechnung des BMI

Der Body-Mass-Index wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht in Kilogramm / (Körpergröße in Meter x Körpergröße in Meter) = BMI.

Einordnung der Ergebnisse

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Richtwerttabelle herausgegeben, anhand der man die Ergebnisse des individuellen BMI einordnen können soll. Der optimale BMI nach Alter:

Alter BMI
19-24  19-24 
25-34 20-25
35-44 21-26
45-54 22-27
55-64 23-28
>64 24-29

Wer die oben genanten Werte seiner Alterklasse unterschreitet bzw. übertrifft, ist demnach unter- bzw. übergewichtig. Die WHO unterscheidet hier noch verschiedene Grade der Adipositas (Fettleibigekeit) bzw. des Untergewichts.

Schwächen des BMI

Der BMI wird jedoch auch viel kritisiert, da seine Ergebnisse der Realität nicht immer gerecht werden. So haben durchtrainierte Sportler aufgrund ihres hohen Muskelanteils nicht selten einen BMI, der sie als übergewichtig klassifizieren würde. Eine Körperfettmessung würde im Vergleich dazu viel eher Klarheit bringen.

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