Propriozeption

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Begriff Definition
Propriozeption
Unter Propriozeption versteht man die Eigenwahrnehmung von Muskeln, Sehnen und Gelenken. Sie informiert das Gehirn jederzeit über den aktuellen Status der Gelenkstellung und der Muskelspannung und somit allgemein über die Bewegungsrichtung und Lage des Körpers im Raum.

Funktionsweise der Propriozeption

Die Propriozeption funktioniert mit Sensoren, sog. Proprio-Rezeptoren bzw. Propriozeptoren in den Muskeln, Sehnen und Gelenken. Diese senden ihre Zustandsinformation an sog. propriozeptive Nervenendigungen die selbige an das Gehirn weiterleiten.

Innerhalb des Gehirns übernimmt das Kleinhirn die Auswertung der gesendeten Impulse. Immer wiederkehrende Information wird vom Gehirn gespeichert und kann so zu einer schnelleren Verarbeitung führen.

Sinn der Propriozeption

Die Propriozeption ist dafür verantwortlich, dass der menschliche Bewegungsapparat einwandfrei funktioniert. Das Zusammenspiel der Muskeln wird durch die Propriozeption gesteuert. Eine gute Propriozeption kann dabei helfen Verletzungen vorzubeugen, da durch den ‚Speichermechanismus’ des Gehirns Reflexe ausgebildet werden können, die dann bei Bedarf eine sehr schnelle Reaktion der benötigten Muskelgruppen auslösen.

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