Mit veganer Ernährung durchstarten Jill Wellington auf Pixabay

Mit veganer Ernährung durchstarten

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Das Thema Ernährung wird im Sport immer wichtiger – das gilt im Profibereich ebenso wie im Amateur- und Freizeitsport. Für ein fittes und gesundes Körpergefühl sind das Zusammenspiel von sportlicher Betätigung und ausgewogener Ernährung unerlässlich. Immer mehr Menschen setzen dabei auf rein pflanzliche Nährstoffe. Der Verzicht auf Milch, Fleisch, Eier und Co. kann dabei sogar positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben. Wir zeigen, wie man vegan richtig durchstarten kann.

Warum vegan werden?

Es gibt zahlreiche Gründe, auf tierische Produkte zu verzichten. Für viele Veganer oder Vegetarier sind moralische Gründe ausschlaggebend. Für sie steht das Tierwohl an erster Stelle. Bekennende Veganer wie Lewis Hamilton oder Kyrie Irving verzichten unter anderem aus diesen Gründen auf Fleisch. Für viele Sportler gibt es aber noch einen anderen ausschlaggebenden Punkt. Durch den Verzicht auf Milch- oder Fleischprodukte kann die Entzündungsempfindlichkeit gesenkt werden oder die Konditionsfähigkeit gestärkt werden. Ein weiter wichtiger Nebeneffekt ist, dass ein veganer Lebensstil dem Klima zu Gute kommt. Allein die Massentierhaltung verschlingt Unmengen an Süßwasser und gilt als Klimasünder.

Mehr Leistungsfähigkeit dank pflanzlicher Ernährung

Eines steht fest – langfristig gesehen leben Veganer wesentlich gesünder als Fleischesser. Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren seltener unter Herz-Kreislauf-Krankheiten, Übergewicht oder Diabetes leiden. Generell gilt, dass sich Veganer gesünder und bewusster ernähren als Fleischesser. Doch nicht nur auf Dauer ist ein veganer Lebensstil von Vorteil, auch für die sportliche Leistungsfähigkeit im Wettkampf, kann die pflanzliche Ernährung ihren Teil beitragen. Betway Sportwetten hat sich genauer mit dem Thema der „veganen Leistungsfähigkeit“ beschäftigt und dabei verschiedene Sportler in den Blick genommen. Serge Gnabry beispielsweise hat mit der Umstellung auf vegane Kost einen wahren Leistungssprung bei den Bayern hingelegt. Und auch Tennis-Weltranglisten Nummer 1, Novak Djokoic, fühle sich wesentlich besser, seitdem er vegan lebt.

Auf diese Nährstoffe müssen vegane Sportler achten

Kohlenhydrate, Fette und Proteine gehören zu den wichtigsten Bausteinen für einen leistungsfähigen Körper. Fette und Proteine nimmt der Mensch für gewöhnlich über Milch, Eier oder Fleisch auf. Veganer können bei der Protein- bzw. Eiweißaufnahme aber auch hervorragend auf Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen oder grünes Gemüse wie Spinat setzen. Je nach Sportart bzw. Disziplin brauchen Athleten unterschiedliche Nährstoffzufuhr. Ausdauersportler haben beispielsweise einen hohen Bedarf an Kohlenhydraten, welche vor allem in Nudeln oder Kartoffeln zu finden sind. Auch Nährstoffe wie Eisen oder die oben genannten Proteine können Veganer problemlos über nicht-tierische Produkte aufnehmen. Anders sieht es hingegen bei bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen aus. Dazu zählen unter anderem Vitamin B12, Calcium oder Omega-3-Fettsäuren. Allerdings können diese Nährstoffe per Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Nicht zu vernachlässigen ist natürlich auch die ausreichende Wasser-Aufnahme.

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Auf diese Dinge sollten Sportler verzichten

Es versteht sich von selbst, dass Sportler auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten sollten. Das gilt insbesondere an Wettkampftagen. Dazu zählt beispielsweise rotes oder weiterverarbeitetes Fleisch, Alkohol und auch Kaffee. Vor allem nach eisenreichen Mahlzeiten sollte auf Kaffee verzichtet werden, da dieser die Eisenaufnahme des Körpers hemmt.

Mit veganer Ernährung tut man nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch dem eigenen Körper. Viele Leistungssportler bestätigen, dass sie seit der Umstellung auf pflanzliche Ernährung noch fitter sind. Probieren Sie es aus!

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