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Ballett, Plogging & Co

Außergewöhnliche Trendsportarten

  • Redaktion
Trendsportarten definieren Sport und Bewegung immer wieder neu. Dabei ist nicht nur voller Körpereinsatz gefragt, die Sportarten fördern auch Kreativität und Geschicklichkeit. Außerdem erweitern sie den Trainingsalltag und bringen jede Menge Spaß. Die AOK Hessen hat im rahmen ihrer Aktivitätskampagnen einige aktuelle Trendsportarten zusammengestellt.

Ballett

Ballett muss früh gelernt werden und ist sehr schwierig. Ähnlich anstrengend, aber ohne Vorkenntnisse möglich, ist Barre Concept – Bewegung an der Ballettstange. Es ist eine Mischung aus Yoga, Pilates und tänzerischen Bewegungen. Dabei geht es vor allem um ein gutes Körpergefühl und eine aufrechte Haltung. Das effiziente Ganzkörpertraining spricht alle Muskelgruppen bis in die Tiefenmuskeln an. Kurse gibt es für Anfänger sowie Fortgeschrittene.

Parkour

Seit „Ninja Warrior“ ist Parkour keine Seltenheit mehr. Unter vollem Körpereinsatz gilt es, eine Strecke mit Hindernissen so schnell wie möglich zu bewältigen. Das stellt nicht nur hohe Ansprüche an den Körper, sondern verlangt auch Ausdauer, Geschicklichkeit und Kreativität. Außerdem ist eine gesunde Selbsteinschätzung wichtig, um sich nicht zu übernehmen. In zahlreichen Städten gibt es bereits Parkourgruppen, die Basics lehren und zu anspruchsvolleren Hindernissen motivieren.

Plogging

Mit Plogging wiederum kann man Sport mit Nachhaltigkeit verbinden. Plogging bedeutet, Joggen mit Müllaufheben zu verbinden. Die Idee stammt vom schwedischen Umweltaktivisten Erik Ahlström. Die Läufer sind mit Müllbeuteln ausgerüstet und verschönern während ihres Workouts das Stadtbild. Die Kombination aus Sport und Umweltschutz motiviert auf besondere Weise, in Bewegung zu bleiben. Zudem schafft der gemeinsame Einsatz für den guten Zweck auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Außerdem werden beim Bücken neben den Beinen auch Bauch und Rücken trainiert.

Bouldern

Klettern ohne Klettergurt und Sicherungsseil klingt lebensmüde – ist aber im Trend. Beim Bouldern geht es nicht darum, wie hoch geklettert werden kann – die Wände sind meist nur drei Meter hoch. Vielmehr geht es um Technik, Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer. Mit farbig markierten Griffen können verschiedene Wege erklettert werden, in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Je höher dieser ist, desto anstrengender und anspruchsvoller ist das Training für die Muskeln. Improvisationsvermögen und Konzentration sind gefragt. Gesichert wird zwar nicht mit Seilen, aber Matten und Fallschutzplatten dämpfen einen Sturz.

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