Natürlich fit – Outdoorfitness statt Muckibude Marco Heibel

Natürlich fit – Outdoorfitness statt Muckibude

  • Marco Heibel
Sicherlich bietet ein modernes Fitnessstudio beste Trainingsbedingungen, und eigentlich sollte auch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Trotzdem ist eine Muckibude nicht jedermanns Sache. Deshalb haben wir getestet, ob Outdoorfitness eine echte Alternative für Studiomuffel darstellt.

Was ist eigentlich Outdoorfitness?


Ob laufen, dehnen, balancieren oder die Muskeln kräftigen, Outdoorfitness kann vielseitig sein. Und vor allem ist es eines: Sport an der frischen Luft. Aber nicht nur darin unterscheidet es sich von typischen Trainingsprogrammen im Fitnessstudio. Statt an Hightech-Geräten vorgeschriebene Bewegungsabläufe zu absolvieren, werden beim Outdoorfitness Bäume, Bänke oder Klettergerüste zum Trainingsgerät.



„Wir nutzen alles fürs Training, was wir in der Natur finden“, sagt Antje Brand aus Köln. Die Veranstalterin von Outdoorfitness-Kursen liebt es, Sport und Natur miteinander zu vereinen. „Statt einfach laufen zu gehen, kombiniere ich das Ausdauertraining mit einem Ganzkörper-Workout.“

Outdoorfitness ist Sport an der frischen Luft


Die Schubkarre als Partnerübung, ein paar Kniebeugen oder Balanceübungen auf einem Bein – was sich zunächst nach einem laschen Aufwärmprogramm für Grundschüler anhört, hat es in sich. Vor allem dann, wenn man klassische Kniebeugen mit Halteübungen kombiniert und die Belastung auf 2-3 Minuten pro Muskelgruppe ausdehnt. Da fangen sogar bei erfahrenen Sportlern die Oberschenkel zu brennen an.

„Jeder läuft in seinem Tempo“, kündigt Antje Brand an, „aber denkt dran, die Laufstrecken dienen der Erholung.“ Nach den einzelnen Übungsstationen auf Spielplätzen, Wiesen oder Parkbänken geht es also im Laufschritt weiter. Da ist nichts mit Hände in die Hüfte und nach Luft schnappen - statt passiver Erholung bleibt man in Bewegung und regeneriert aktiv. Gleichzeitig wird dabei das Herz-Kreislauf-System trainiert.

Was bringt Outdoorfitness?


In einer Stunde wird systematisch der ganze Körper trainiert und die Kondition verbessert. Und alles ohne teure Geräte. Das einzige was man für Outdoorfitness benötigt, ist ein Paar Laufschuhe und bequeme Sportkleidung. Allerdings sollte man nicht all zu fimschig sein, denn eine Wiese in der Natur kann auch mal nass sein und die Hände können im Lauf der Einheit dreckig werden.

Wer jedoch die Natur liebt, wird sich damit sicherlich arrangieren können und findet im Outdoorfitnesstraining eine echte Alternative zum Fitnessstudio – warme und vor allem wasserdichte Klamotten für die kalte Jahreszeit vorausgesetzt.

Weitere Informationen zu den Outdoorfitness-Angeboten von Antje Brand gibt es hier: http://www.gesund-am-rhein.de

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