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Sechs Irrtümer zum Abnehmen

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Was der dicke Pullover noch zu verbergen vermag, kann schon in wenigen Monaten nicht mehr versteckt werden: der Winterspeck. Wer in seinen guten Neujahrsvorsätzen rechtzeitig zu handeln beginnt, kann dem Sommer getrost entgegenblicken. Bei diesen Vorhaben sollte man jedoch nicht diesen sechs Irrtümer zum Opfer fallen.

Laut einer Forsa-Umfrage nimmt sich jeder dritte Deutsche für 2011 zum Ziel, ein paar Kilos abzunehmen. Dieses Ziel erreichen jedoch nur die Wenigsten. Gründe hierfür sind neben mangelnder Disziplin und Durchhaltevermögen vor allem auch mangelndes Wissen darüber, wie man sich überflüssiger Pfunde entledigt. Hinzu kommen zahlreiche Irrtümer und Mythen rund um das Thema Abnehmen. Sechs dieser Irrtümer sollen hier aus der Welt geschafft werden.

Irrtum 1: Man sollte zum Abnehmen auf viel Obst umsteigen
Dass Obst gesund ist, lernen wir bereits im Kindesalter. Das vitaminreiche Obst eignet sich jedoch nur sehr bedingt zum Abnehmen. Dies liegt an dem enthaltenen Fruchtzucker, der sich wie jede andere Zuckerart verhält und somit vier Kilokalorien je Gramm liefert.

Hinzu kommt, dass Obst das Körperhormon Insulin stimuliert. Ein hoher Insulinspiegel hindert den Körper Fett abzubauen.

Eine weitaus bessere Alternative ist das Gemüse, das eine geringere Energiedichte aufweist.

Irrtum 2: Zum Abnehmen ist eine Diät nötig
Experten sind mittlerweile der Meinung, dass eine Diät als Ernährungsplan für langfristiges Abnehmen ungeeignet sei. Dies liegt daran, dass man in einer Diät auf Dinge verzichten muss, die man eigentlich mag. Eine Diät bringt eine zu große Veränderung der Ernährungsgewohnheiten mit sich. Diese Umstellung ist zum Scheitern verurteilt.

Wirklich hilfreich zum Abnehmen ist eine langfristige Ernährungsumstellung. Entscheidend ist, dass die zugeführte Energiemenge (Energiebilanz) reduziert wird, dennoch satt gegessen wird und die Lebensqualität nicht eingeschränkt wird. Somit sind auch Genüsse in Form von Süßigkeiten, Alkohol, etc. in Maßen erlaubt.

Irrtum 3: Abends essen macht dick
Nach 18 Uhr nichts mehr essen zu dürfen, stimmt nur teilweise. Es stimmt zwar, dass die Verdauung nachts langsamer arbeitet. Jedoch zählt unter dem Strich, wie viel Kalorien über den Tag aufgenommen werden und wie körperlich aktiv man ist (Stichwort Energiebilanz).


Irrtum 4: Vieles Schwitzen beim Sport hilft beim Abnehmen
Dieses Gerücht hinsichtlich der körperlichen Fitness ist Unsinn. Der entscheidende Faktor bei der Fettverbrennung beim Cardiotraining ist die richtige Pulsfrequenz. Grob gilt, dass man sich beim Training gerade noch unterhalten könnte.

In diesem Zusammenhang steht auch der Irrtum, in der Sauna Fett „wegschwitzen“ zu können. Der Körper verliert einzig allein Wasser während eines Saunagbesuchs. Dies steht in keinem Zusammenhang mit der Fettverbrennung.

Irrtum 5: Mit Light-Produkten nimmt man ab
Das Angebot klingt zu verlockend. Light-Produkte versprechen den tollsten Geschmack bei Null Fett. Bei genaueren Hinsehen entpuppen sich diese Produkte zu heimlichen Kalorienfallen. Wird der Geschmacksträger Fett aus den Produkten entzogen, müssen diese mit mehr Zucker angereichert werden. Es ist daher zu empfehlen, den Kaloriengehalt auf Packungsrückseiten oder in einer Kalorientabelle zu prüfen.

Irrtum 6: Weniger essen lässt die Pfunde purzeln
Wer ständig hungrig verharren muss, bekommt viel eher eine Heißhungerattacke, anstatt abzunehmen. Eine Ernährung, die das Sättigungsgefühl über einen längeren Zeitraum vernachlässigt, kann langfristig nicht bestehen.

Um satt zu werden, kommt es nicht darauf an, wie viel gegessen wird, sondern was auf dem Teller liegt. Das Sättigungsgefühl wird von der Dehnung des Magens beeinflusst (und somit von der Essmenge) und nicht von den Kalorien, die für das Zu- bzw. Abnehmen entscheidend sind.
So haben Studien gezeigt, dass bsp. die selbe Menge an Nudeln und Kartoffeln zur selben Sättigung geführt haben. Der Nudelverzehr bringt jedoch gute 200 Kilokalorien mehr.

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