Die besten Sportfilme aller Zeiten STUDIOCANAL

Die besten Sportfilme aller Zeiten

Ob Drama oder Biopic – Sportfilme erfreuen sich großer Beliebtheit. Das neueste bekanntgegebene Projekt: Matthias Schweighöfer verfilmt das sportliche Leben von Boris Becker. Auch die Vergangenheit hat große Namen zu bieten. Das sind die besten Sportfilme aller Zeiten.

Wie ein wilder Stier (1980)

Martin Sorseses Film „Wie ein wilder Stier“ zeigt das Leben der Boxlegende Jake LaMotta. Und zwar in Form eines Dramas, in dem Robert De Niro als Hauptdarsteller fungiert. Der Film liefert eine beachtliche Charakterstudie über den Boxer – über dessen Aufstieg und Fall. Boxkämpfe werden wie Schlachten inszeniert; durch die überwiegenden Schwarz-Weiß-Bilder erhält das Drama authentische Züge. Nicht zuletzt auch dank Protagonist De Niro, der in „Wie ein wilder Stier“ die beste Leistung seiner Schauspielkarriere abliefert.

The Wrestler (2008)

Für sein Drama „The Wrestler“ holte sich Regisseur Darren Aronofsky Schauspieler Mickey Rourke ins Boot. Verfilmt hat er darin das Leben des Wrestling-Stars Randy Robinson (The Ram), der seine Showkämpfe von Mal zu Mal körperlich weniger verkraftet. Es sind vor allem die zahlreichen Handkamera-Sequenzen, die „The Wrestler“ so real wirken lassen. Der Zuschauer ist auf diese Weise ganz nahe dran am Hauptdarsteller. Rourke erhielt für seine schauspielerische Leistung einen Golden Globe und die erste Oscar-Nominierung seiner Karriere.

Million Dollar Baby (2004)

Mehr als 30 Filme gehen auf das Konto von Regisseur Clint Eastwood. In seinem bewegenden Box-Drama „Million Dollar Baby“ fungiert er mitunter als Hauptdarsteller an der Seite von Hilary Swank. Die Geschichte handelt vom Unfall der jungen Boxerin Maggie Fitzgerald, die sich beim Sturz während eines Boxkampfes die Halswirbelsäule bricht. Im Krankenhaus angekommen, erfährt sie, dass sie ihr Leben lang vom Hals abwärts gelähmt sein wird. Das Besondere an Eastwoods Film: Nicht nur die reißerischen Kampfszenen überzeugen, sondern vor allem der geschärfte Blick für Zwischenmenschliches. Bei den Oscar-Verleihungen 2005 erhielt „Million Dollar Baby“ vier Auszeichnungen – unter anderem als bester Film.

Rocky (1976)

Sylvester Stallone und Rocky gehören zusammen wie Arnold Schwarzenegger und Terminator. Regisseur John G. Avildsens erzählt in Rocky aus dem Jahr 1976 die Story eines Ausnahmeboxers, der zwar mit Talent gesegnet ist, jedoch Schwierigkeiten hat, es mit der Liebe, seinem Gewissen und einer Reihe von Problemen unter einen Hut zu bringen. Herausgekommen ist ein Film, der  sechs Fortsetzungen und drei Oscars erhielt.

Übrigens: Mit Creed steht bereits ein Spin-off in den Startlöchern. Diesmal steigt Rocky Balboa aber nicht nochmal selbst in den Ring, sondern verhilft einem aufstrebenden Jüngling zum Erfolg.

Deutschland. Ein Sommermärchen (2006)

2006 fand die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Jeder erinnert sich wohl noch an die berauschende Stimmung, die zu der Zeit auf unseren Straßen herrschte. Was sich hinter den Kulissen innerhalb der deutschen Nationalmannschaft abspielte, erzählt Regisseur Sönke Wortmann in seiner Dokumentation „Deutschland. Ein Sommermärchen“. Sein Werk steht nicht nur aus nostalgischen Gründen auf unserer Liste; wer sich für die Psychologie eines Leistungssportlers interessiert, ist bei Wortmanns Film an der richtigen Adresse.

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