Produkttest: Entspannen mit der Blackroll www.blackroll.com

Produkttest: Entspannen mit der Blackroll

  • Derk Hoberg
Die Blackroll verspricht Entspannung durch Selbstmassage. Nach dem Prinzip der aktiven Regeneration sollen Verklebungen im Bindegewebe gelöst und die Muskeln gelockert werden. Wir haben die Blackroll dem netzathleten-Check unterzogen und ihre Wirkung für Euch überprüft.

Ziel der Selbstmassage ist es, Überlastungsbeschwerden nach dem Sport zu reduzieren. Bei der Massage geht es darum, die Muskelspannung zu verändern. So können Verklebungen im Bindegewebe und Verspannungen im Muskel gelöst werden. Diese entstehen entweder durch einseitige Haltungen oder Belastungen bei der Arbeit, oder aber durch Überbelastungen beim Sport.

Die Blackroll hingegen soll die Elastizität und das Leistungsvermögen der Muskulatur wieder steigern. Durch die verbesserte Durchblutung sollen sich die Muskeln gezielt regenerieren. Um sich mit der Rolle zu massieren, muss man selbst aktiv werden. Acht verschiedene Übungen schlägt einem der Hersteller vor. Diese sehen auf den ersten Blick schon ein wenig skurril aus und erweisen sich zum Teil auch in der Ausführung als etwas unbequem.

Muskelkater für den Test

Die vom Hersteller empfohlenen Sätze liegen zwischen acht und zwölf Wiederholungen pro Übung. Wenn man das gesamte Programm von acht Übungen durchzieht, rollt man also durchaus eine ganze Weile auf dem Gerät hin und her. Will man ein gutes Resultat erzielen, sollte man diese Zeit aber investieren.

 

Mit Muskelkater nach einer Trainingseinheit und dem Ziel vor Augen, endlich wieder entspannte Muskeln zu haben, begann ich mit dem Rollen. Der erste Eindruck war auch gleich ein positiver. Die breite Fläche der Rolle knetete meine Waden-Muskulatur angenehm durch. Man spürte die Wirkung deutlich. Auch die nächste Übung die ich durchführte, ging leicht und tat den Oberschenkeln gut.

 

Für andere Übungen musste man sich umdrehen und das „Rollout“ bäuchlings absolvieren. Hier begannen die ersten Schwierigkeiten für mich, als ungeübten Blackrollbenutzer. Man hatte das Gefühl man verkrampft, bis man endlich die richtige Position gefunden hatte. Hat man die Selbstmassage ein paar Mal durchgeführt, geht das wohl schneller und auch bequemer.

 


Ein wichtiger Hinweis soll an dieser Stelle nicht vergessen werden: Unbedingt einen rutschfesten Boden wählen, auf dem man die Übungen durchführt. Rutscht die Rolle unter einem weg, kann das, gerade bei der Massage des Rückenbereichs, schmerzhafte Folgen haben.

In unserer Fotogalerie haben wir im Übrigen alle Übungen für Euch zusammengestellt. So könnt Ihr Euch ein genaues Bild machen, welche Muskelgruppen mit der Blackroll massiert werden können.

 

Fazit

Nach der Selbstmassage mit der Blackroll habe ich mich dann tatsächlich entspannter gefühlt als zuvor. Mit diesem Ergebnis hatte ich so nicht gerechnet. Man kommt sich zu Beginn etwas komisch vor, wenn man auf dem Gerät hin und her rollt. Die breite Auflagefläche sorgt aber dafür, dass sich die Massage wirklich gut anfühlt und eine wohltuende Wirkung hat.

Für manche Übungen braucht man leider eine gewisse Eingewöhnungsphase, das ist ein kleiner Nachteil. Dennoch, in Kombination mit ein paar Lockerungsübungen ist die Blackroll ein echter Zugewinn. Eine richtige Massage ist natürlich nicht so leicht zu ersetzen, das Prinzip der Selbstmassage ist im Testergebnis aber als sehr positiv zu bewerten. Ein sinnvolles Hilfsmittel für Sportler, auch für Muskelkatergeplagte, wie ich einer bin.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 29,90 Euro. Dafür erhällt man die Rolle und eine DVD. Der Versand ist im Preis inbegriffen. Im Juni 2009 ist die Blackroll auf dem Physiokongress mit dem Physiopreis ausgezeichnet worden.

Derk Hoberg

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