Bunte Schneeballschlacht – Die Wintersport-Mode 2009 www.chiemsee.com

Bunte Schneeballschlacht – Die Wintersport-Mode 2009

  • Maria Poursaiadi
In diesem Jahr purzeln die Farbtupfer nur so den Berg herunter! Die Farbenpracht kennt im Winter 2009/2010 keine Grenzen. Genauso wie der Sommer knallig bunt begann, setzt die Modewelt die farbliche Gestaltung auch im Schnee fort.

Im Schnee kommen ja wegen der Sichtverhältnisse gedeckte Farben sowieso nicht gut. Schon immer setzten praktisch denkende Funktionsbekleidungshersteller auf Nummer sicher und gestalteten die Wintersportbekleidung lieber in bunten Farben. Leider geriet in früheren Zeiten dadurch der Stil ein wenig ins Hintertreffen. Dass das jedoch mittlerweile olle Kamellen sind, beweist uns die diesjährige Wintersportmode nur zu eindrucksvoll.

2009/2010 werden vor allem zwei modische Einflüsse in Einklang gebracht. Auf der einen Seite sorgen retroperspektivische Eindrücke der Boarder-Szene aus den 80er Jahren, auf der anderen Seite die vornehmlich amerikanisch geprägte Streetwear für ansehnliche Kompositionen. Diese Ausprägungen finden sich in der Farb- als auch der Formgebung der Wintersportbekleidung wieder.

Leuchtende Farben und ausgeprägte Muster
Zu den stark auftretenden Farben gehören vor allem Orange, Dottergelb, Giftgrün, Grasgrün, Royalblau, Kirschrot, Himbeere, Lila und Altrosa. Die Farben kommen in satten Tönen und werden auch gern in der Neon-Variante gebracht. Natürlich werden auch Puristen, die sich nach farblicher Einfachheit sehnen, mit Schwarz und Weiß bedient. Hier schleichen sich bei den Bekleidungsstücken jedoch auch bunte Details oder Muster ein. Ausnahme-Farbe bei so manchen Marken ist immer wieder Silber. Silberne Fellkapuzen-Jacken scheinen beispielsweise beliebt zu sein.

Was die Muster anbetrifft sind zweierlei Ausprägungen zu beobachten. Wie bereits erwähnt sind einerseits typische Muster aus dem Skate- und Surfersport der 80er Jahre zu sehen. Karo- und Tupfenmuster á la Gameboy-Grafik sind ebenso beliebt wie übergroße blockartige Streifen, Quadrate, Rauten und sonstige geometrische Formen. Die andere Gestaltungsform sind wieder einmal die Animal-Prints. Besonders oft tritt dabei das Zebramuster hervor. Die Drucke werden oft über die gesamten Bekleidungsstücke angebracht.

Details und Materialien
Embleme und kunstvolle Stickereien sind in diesem Jahr ebenfalls mit von der Partie und geben den Outfits einen edlen und aufwendigen Look. Gern eingesetzte Stoffe sind in diesem Jahr die Oberflächenmaterialen Cord, Baumwolle, Jeans, Fleece und Tweed. Zusatz- und Detailmaterialien sind vor allem Leder, Metall und Fell.

Natürlich fehlt es nicht an der üblichen Funktionalität der Stoffe. Atmungsaktive, wasser- und winddichte Materialien, die für einen ausreichenden Wärmetransfer und einem guten Feuchtigkeitsabtransport sorgen, sind absolutes Pflichtprogramm.

Formen und Schnitte
Die meisten Wintersportmode-Hersteller halten sich an den gerade üblichen Alltags-Look, was die Schnitte anbetrifft. Auch hier nähert man sich eher Figur betonenden Formen. Röhrenhosen und taillierte Jacken geben ein schnittig-sportliches Aussehen. Dank elastischer und flexibler Stoffe tun die Schnitte dem Komfort jedoch keinen Abbruch.

In unserer Fotogalerie könnt Ihr Euch einige Eindrücke über die diesjährige Wintersportmode verschaffen.

Maria Poursaiadi

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