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Freie Sicht mit Laserstrahlen

  • Ilka Semmler
Sportler brauchen eine klare Sicht. Nur wer genug sieht, kann auch erfolgreich sein. Darum haben Athleten in Sportarten wie beispielsweise im Golf, Biathlon oder Beachvolleyball auch Nachteile, wenn ihre Augen nicht ganz so scharf sind wie die ihrer Konkurrenz. Die Lösung: Die Augen lasern lassen.

Beachvolleyball-Nationalspielerin Ilka Semmler hatte viele Jahre ein kleines Problem. Mit einer Fehlsichtigkeit von -2,75 und -2,25 Dioptrien war sie im Sand auf ihre Kontaktlinsen angewiesen, um Ball und Gegner richtig erkennen zu können. Zwar war Ilkas Sicht durch die Linsen verbessert, wirklich glücklich war sie damit nicht. „Ich war im Spiel immer ein wenig unsicher und gestresst. Schließlich kann es immer einmal passieren, dass man eine Linse verliert. Außerdem können Sand, Wind und Regentropfen die Sicht durch die Kontaktlinsen zusätzlich beeinträchtigen. Häufig hatte ich wegen der Kontaktlinsen eine Bindehautentzündung und musste mit dem Sport pausieren.“

Um sich wieder ganz auf ihr Spiel konzentrieren zu können, entschloss sich Ilka Semmler im Herbst 2008 dazu, ihre Augen lasern zu lassen. „Andere Sportler, die sich bereits der OP unterzogen haben, haben mir von der Behandlung erzählt“, sagt die Beachvolleyballerin. „Die waren alle sehr begeistert von den Ergebnissen. Da habe ich mich sofort entschlossen, meine Augen auch lasern zu lassen.“

Meine Sicht hat sich auf 160% verbessert


Im Winter 2008 ließ Ilka Semmler den Eingriff durchführen und ist begeistert von dem Ergebnis: „Es war, als hätte man eine schmutzige Scheibe geputzt. Ich sehe jetzt viel schärfer und kann Kontraste viel deutlicher erkennen als früher“, erklärt die aktuelle Nr. 2 der Deutschen Rangliste. „Meine Sicht hat sich auf 160 Prozent verbessert. Außerdem denke ich, dass dadurch meine Reaktion ebenfalls verbessert wurde, weil ich die Flugkurve des Balls früher erkennen kann.“

Ilka Semmler ließ sich, wie bereits Langläufer Tobias Angerer oder Biathlet Michael Greis, im „sehkraft“ Augenzentrum Maus in Köln operieren. Das Zentrum verfügt als einzige Augenklinik in Deutschland über den weltweit schnellsten Laser. Das angebotene Behandlungsspektrum existiert in dieser Form wletweit nur zweimal. Innerhalb von wenigen Sekunden können im Augenzentrum Maus den Augen die Sehschärfe zurückgeben können.

Wie die LASIK, wie das moderne Augenlasern genannt wird, funktioniert, erklärt Matthias Maus, Augenarzt und Laserspezialist bei sehkraft: „Zunächst wird das Auge präzise vermessen. Hochmoderne Diagnosegeräte scannen dazu die Hornhaut in mehr als 32.000 Punkten, um die exakten Problemstellen zu ermitteln.“


Lasern beult die Hornhaut aus


„Das Lasern hat gegenüber einer Brille einen enormen Vorteil“, erklärt Maus. „Denn im Auge gibt es Punkte, die eine unterschiedliche Sehstärke haben. Man muss sich die Hornhaut wie eine unregelmäßige Oberfläche vorstellen, auf der es Dellen und Beulen gibt, die das Licht unterschiedlich brechen und so die Sehstärke beeinträchtigen. Nur eine glatte Oberfläche würde ein fehlerfreies Sehen ermöglichen.“ Während eine Sehhilfe, also eine Brille oder Kontaktlinsen, lediglich die durchschnittliche Fehlsichtigkeit korrigiert, kann der Laser jeden Punkt auf der Oberfläche unabhängig bearbeiten und so eine einheitliche Sehschärfe schaffen.

Nach der ausführlichen Untersuchung, die 2-4 Stunden dauern kann, wird das Auge zunächst betäubt. Anschließend erstellt der behandelnde Arzt mit einem Mikrokeratom eine nur rund 0,1mm dünne Hornhautlamelle, die wie ein Buchdeckel zur Seite geklappt wird. Dann kann der Laser die Fehlsichtigkeit ausgleichen. Insgesamt dauert die komplette Operation an beiden Augen nur rund knapp 10 Minuten. Behandelt wird Kurzsichtigkeit bis zu -12 Dioptrien und Weitsichtigkeit bis rund +6 Dioptrien. Zudem können auch Hornhautverkrümmungen von bis zu 8 Dioptrien ausgeglichen werden.

Nach 6 Stunden verheilt

Nach der OP dauert es nur rund 2 Minuten, bis die Lamelle blinzelfest ist. Der Schnitt ist nach 4-6 Stunden verheilt und schon einen Tag später kann man wieder Sport treiben. Allerdings sollte man sich 10 Tage lang nicht die Augen reiben.

Ilka Semmler war von der OP begeistert: „Ich hatte zwar direkt nach der OP erst einmal einen etwas milchigen Blick, aber ich habe direkt gemerkt, dass ich schärfer sehen kann.“ Wer Kontaktlinsen trägt kennt das Gefühl, durch neue Linsen zu sehen. Nach der LASIK hat man das Gefühl neuer Linsen so Matthis Maus für immer.

Laut Matthias Maus ist der Eingriff risikolos, lässt keine Narben zurück, und das Auge heilt schnell. Gerade durch den schnellen Laser ist das Auge nur sehr kurz geöffnet und dadurch besser vor dem Austrocknen geschützt. Da eine trockene Hornhaut das Laser-Ergebnis beeinflussen würde, gilt: Je kürzer das Auge offen ist, desto präziser die Behandlung. Lediglich in Einzelfällen bildet das Auge innerhalb der ersten 3 Monate eine geringe Menge an Gewebe nach, so dass sich eine minimale Fehlsichtigkeit (meistens im Bereich einer halben Dioptrie) einstellt, die dann durch einen zweiten Eingriff problemlos korrigiert werden kann.


Lasern hilft im Golf, Biathlon und Beachvolleyball


Besonders bei Sportarten wie Golf, Biathlon oder eben Beachvolleyball, bei denen einen gute Hand-Auge-Koordination gefragt sind, ist das Lasern eine gute Möglichkeit, sich einen Vorteil zu verschaffen. „Man sieht schärfer, kontrastreicher, und die Reaktion wird verbessert“, erklärt Matthias Maus. „Außerdem kann man sich besser auf seinen Sport konzentrieren, weil die Sicht nun auch ohne Anstrengung optimal ist. Das Gehirn ist nicht mit ´Scharfstellen´ beschäftigt, sondern kann sich ganz auf die Hauptaufgabe fokussieren. Dadurch verbessert sich auch das Selbstbewusstsein. Viele Sportler wissen noch nicht einmal, dass ihre Sicht nicht optimal ist und welche Verbesserungen sie mit der OP erreichen könnten. Dabei verbessert sich die Sicht durchschnittlich auf rund 160 Prozent.“

Lediglich Schwangere sollten sich aufgrund ihres veränderten Hormonhaushalts nicht operieren lassen. Auch bei Kindern und Jugendlichen wartet man meist bis zur Volljährigkeit, da das Auge noch wachsen kann. Bei rund der Hälfte der Patienten ist das Auge einige Tage lang etwas trocken, in seltenen Fällen dauert die Trockenheit bis zu 6 Monaten. Doch dagegen gibt es spezielle Augentropfen, so genante künstliche Tränen.

Gesünder als Kontaktlinsen


Im Vergleich dazu gehen Kontaktlinsenträger ein größeres Risiko ein, sagt Maus: „Unter den Linsen bekommt das Auge weniger Sauerstoff. Auch das Risiko einer bakteriellen Infektion ist unter den Linsen höher. In den USA beispielsweise erleidet rund 1 Prozent der Menschen mit Kontaktlinsen eine gefährliche bakterielle Hornhautentzündung. Diese kann sogar zur Erblindung führen.“ Beim Tragen der Kontaktlinsen entsteht keine Verdunstungskälte. Dadurch wird der Tränenfluss reduziert und die Entstehung eines trockenen Auges gefördert. Zudem beginnt das Auge, den fehlenden Sauerstoff ersetzen zu wollen und bildet zusätzliche Blutgefäße, die weiter auf die Hornhaut reichen und so den benötigten Sauerstoff anliefern sollen. Diese Probleme hat man mit dem Laser nicht.

Zugegeben, ganz billig ist die Behandlung nicht. Beide Augen zusammen lasern zu lassen kostet in der Kölner „sehkraft“ Augenklinik rund 4.500 Euro. Eine Krankenkasse zahlt das in der Regel nicht. Da die Behandlung aber nur einmalig notwendig ist und es auch entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten gibt, ist der drohende finanzielle Engpass überschaubar.

Ilka Semmler ist zumindest von der OP überzeugt. Und vielleicht hat bereits in der kommenden Saison das Duo Ilka Semmler/Katrin Holtwick einen gemeinsamen visuellen Vorteil: „Katrin trägt zum Sport Kontaktlinsen und hat sich auch überlegt, ihre Augen lasern zu lassen“, sagt Ilka Semmler. „Weil sie aber ein bisschen vorsichtig und die Sehschwäche geringer ist, hat sie mich erst einmal vorgeschickt, um den Erfolg der OP zu testen. Vielleicht lässt sie sich aber auch in der nächsten Saisonpause lasern.“

Mehr Infos gibt's unter www.augenzentrum.de


Christian Riedel

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