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Fit im Winter mit Cranberries

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Im November und Dezember ist Cranberry-Zeit. Viele von euch werden die Cranberry vor allem als Saft kennen, pur getrunken oder im Cocktail. Doch was kann man sonst noch mit den roten Beeren anfangen und warum sind sie so gesund?

Der Name Cranberry kommt aus Amerika. Sie hat ihren Namen vom Kranich, denn die Pflanze sieht etwas aus wie ein Kranich. Korrekt heißt sie hierzulande “Großfrüchtige Moosbeere”. Die Aneignung des englischen Namens fiel verständlicherweise nicht schwer.

In kleinen Plastikbeuteln abgepackt kann man die Cranberries im Supermarkt oder beim Obsthändler kaufen. Sie werden auch als „kultivierte Preiselbeere“ bezeichnet, also gebt bei der Suche auch darauf Acht.

Von ihrer Konsistenz her erinnern sie Miniatur-Äpfel, das Fruchtfleisch ist ebenso bissfest. Die kleinen Kerne im Inneren sind ganz weich und man muss sie nicht entfernen. Pur schmecken die kleinen Cranberries ziemlich bitter. Wie auch das deutsche Pendant, die Preiselbeere, entfalten die Cranberries ihren Geschmack erst beim Kochen. Als wichtiger Bestandteil des amerikanischen Thanksgiving Menüs werden die Beeren zu Chutneys, Muffins oder Kompott verarbeitet und auch zum Truthahn gereicht.

Die Cranberries sind, wie viele andere Beeren auch, voll mit gesunden Inhaltsstoffen. Sie enthalten eine hohe Anzahl an Antioxidantien, die freie Radikale im Körper bekämpfen und so die Zellalterung mindern. Zudem schützen sie vor Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen, denn die Inhaltsstoffe im Cranberriesaft wirken antibakteriell. Das Trinken von Cranberriesaft verhindert praktischerweise auch die Bildung von Zahnbelag. Cranberries bringen es auf gerade mal 52 Kalorien pro 100g. Sie enthalten 2 mg Natrium, 56 mg Kalium, 6 mg Phosphor sowie 8,5 mg Vitamin C.

Statt nur zu Saft und Chutney, könnt ihr die Cranberries auch zu einer schmackhaften Marmelade verarbeiten. Hier unser Rezept für eine Tomaten Cranberry Marmelade:

Zutaten:

• 1,5 kg Tomaten
• ½ Beutel frische Cranberries
• 500 g Gelierzucker (im Verhältnis 3:1)
• Saft einer halben Zitrone
• 3 Kardamom-Kapseln
• ½ TL Zimt

Tomaten kurz im heißen Wasser blanchieren, danach häuten und fein in Würfel schneiden. Die Tomatenwürfel in einen großen Topf geben, ebenso die Cranberries und die Gewürze. Alles mit reichlich Gelierzucker (Verhältnis 1:1) aufkochen und circa 5 Minuten einkochen lassen.

Die Fruchtmasse mit einem Zauberstab zu einem Brei pürieren, je nachdem wie viele Fruchtstücke ihr noch haben möchtet. Die Fruchtmasse möglichst schnell in ausgekochte Gläser füllen und fest verschließen.

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