Kanusport

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Begriff Definition
Kanusport
Der Kanusport ist eine Kraftausdauersportart, bei der der Kanute mit Blickrichtung vorwärts über Wasser fährt. Sein Kanu bewegt er dabei durch das Bewegen eines Paddels, das nicht am Boot verankert ist.

Arten von Kanus

Es gibt zwei Arten von Kanus: Zum einen das Kajak, welches durch ein Doppelpaddel gesteuert wird und zum anderen den Kanadier, bei dem der Kanute durch ein Stechpaddel Tempo und Richtung vorgibt.

Disziplinen im Kanusport

Im Kanusport gibt es verschiedene Disziplinen, zwei von ihnen sind olympisch:

- Kanurennsport: Die Kanuten treten gegeneinander auf geraden Bahnen an. Kanurennsport ist ein reiner Schnelligkeitswettkampf. Übliche Wettkampfstrecken sind 200 Meter, 500 Meter und 1000 Meter.
- Kanuslalom: Die Kanuten müssen einen Tor-Parcours in schnell fließendem Wasser möglichst schnell und fehlerfrei durchfahren.

Außerdem gibt es folgende nicht-olympische Wettkampfdisziplinen:

- Wildwasserrennsport: Die Kanuten durchfahren im Wildwasser eine zuvor festgelegte Strecke. Man unterscheidet Sprintstrecke und Langdistanz.
- Kanupolo: Zwei Mannschaften treten gegeneinander an und versuchen mit einem Paddel oder der Hand einen Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.
- Drachenbootrennen: Drachenboote sind lange Boote, in denen bis zu 20 Paddler im Rhythmus eines Trommlers möglichst schnell eine gerade Strecke befahren.
- Kanu-Segeln: Die Kleinboote, sind mit einem Segler bemannt. Kanu-Segeln ist die einzige Disziplin in der kein Paddel zum Einsatz kommt. Es gibt zwei Klassen: Taifun und IC.
- Kanu-Freestyle: Die Kanuten vollführen mit ihren zwei Meter kurzen Booten Drehungen und Sprünge im Wildwasser.

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