Wir biegen auf die Zielgerade zu den olympischen Spielen ein; man verspürt im Team eine wohlige Anspannung. Die Wettkämpfe, auf die man vier Jahre hingearbeitet hat, kommen näher. Dass die Spiele in Peking innerhalb besonderer Rahmenbedingungen stattfinden ist offensichtlich. Ich denke, dass viele Diskussionen, die gegenwärtig geführt werden, zu einem viel früheren Zeitpunkt hätten geführt...
Wir nähern uns mit großen Schritten den olympischen Wettbewerben und es gilt weiterhin, Hausaufgaben zu erledigen. Neben dem Springen und dem Laufen habe ich großes Augenmerk auf meinen Körper, der die Grundlage für meine beiden Sportarten ist....
…sagte mein alter Teamkamerad, langjähriger Doppelzimmergenosse und Freund Björn Kircheisen zu mir, als er mich am Rande des Klingenthaler Heimweltcups Richtung Olympische Spiele verabschiedete....
Der Sport, den ich betreibe heißt Kombination. Man muss in zwei Disziplinen konkurrenzfähig sein. Wenn das der Maßstab für die Wettkämpfe in Val di Fiemme ist – und das ist er immer – so ist bei mir noch etwas Luft nach oben....
Das erste Weltcupdrittel ist für mich persönlich sehr gut gelaufen. Die Podestplätze haben mir Appetit auf mehr gemacht. Was man allerdings anerkennen muss, ist die gegenwärtige Stärke von Jarl Magnus Riiber, dem Norweger, dem scheinbar im Moment alles gelingt, auf der Schanze wie auf der Loipe. Olympisches Gold führt nur über ihn. ...
Das nordische Wochenende war maßgeblich durch die Wetterkapriolen beeinflusst, ob in Deutschland oder Estland. Während die Skispringer im heimischen Klingenthal mit Schneeregen und Wind zu kämpfen hatten und sie zumindest im ersten Durchgang materialtechnisch nicht so gut darauf eingerichtet waren wie die Norweger, haben unsere Organisatoren hinsichtlich der Wetterbedingungen zunächst das Springen absagen müssen und...
Wenn ich an Otepäa, unserer nächsten Station im Weltcup, denke, fallen mir eigentlich nur zwei Dinge ein. Kein einziges Mal war ich bisher in einem Weltcupwinter dort; es hat sich nie ergeben. Immer dann, wenn der Ort in Estland als Austragungsstätte vorgesehen war, musste er häufig wegen Schneemangels abgesagt werden und beim letzten, dortigen Weltcup...
Die zweite Station des jungen Weltcupwinters führte uns nach Lillehammer, der norwegischen Olympiastadt, in der ich so gerne verweile, weil hier alles auf den nordischen Skisport fokussiert ist....
Es klopft. Ich öffne die Tür einen Spalt und unsere Jüngste flutscht mir durch die Beine. Während ich meine Frau begrüße, hat sich Emma hinter mir schon mit verschränkten Armen aufgebaut und erklärt „Das war aber kein guter Sprung!“ Als ich zu Erklärungsversuchen ansetzen will, werden diese als untauglich abgewiesen. „Das muss etwas besser werden!“...
Vor der Weltmeisterschaft hatte mich ein Infekt fest im Griff und ich konnte gerade noch so vor dem Start der Wettkämpfe die Viren besiegen. Nach dem Weltmeistertitel bin ich nun schon wieder oder vielleicht immer noch im Bann der Erreger: „Influenza A“ sagt der Mannschaftsarzt und wir alle wissen, dass diese Entwicklung nun wohl schon...