Derk Hoberg; THE OMNIA
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Der Berg ist der Star – und das Hotel The Omnia das perfekte Basislager

Zermatt entdecken – Tolles Skigebiet und stilvolle Unterkunft

Das Matterhorn zieht Millionen Menschen in seinen Bann, der Gipfel hat Zermatt im Wallis weltberühmt und zu einem der beliebtesten Skiorte der Schweiz gemacht. Tolle Restaurants und Spitzenhotels wie das The Omnia bieten eine stilvolle Ausgangslage, um das Skigebiet, sowie das hochalpine Hinterland dieser Region mit insgesamt 38 Viertausendern zu erkunden.

Ganze 371-mal hat die Zermatter Bergführer-Legende Ulrich Inderbinen den meistfotografierten Berg der Welt, das 4.478 Meter hohen Matterhorn, bestiegen. Zermatt ist stolz auf seinen Rekordbergsteiger und widmete dem 2004 im Alter von 104 Jahren verstorbenen Inderbinen bereits einen Brunnen im pittoresken Ortskern. Nicht minder stolz ist man in dem 1.600 Meter hochgelegenem Dorf im Kanton Wallis aber auf sein steinernes Wahrzeichen und das Skigebiet, das rund um das Matterhorn liegt.

Das Skigebiet von Zermatt

Vier Skigebiete sind hier zusammengeschlossen. Mit Rothorn, Gornergrat und Matterhorn Glacier Paradise/Schwarzsee gleich drei auf Schweizer Seite, Cervinia liegt dagegen bereits in Italien. So werden die 360 Pistenkilometer erreicht, die im Skipass Matterhorn Ski Paradise inbegriffen sind. Während die Pisten bei den italienischen Nachbarn – von hier aus wirkt das Matterhorn im Übrigen weit weniger eindrucksvoll – sich bis auf einige Ausnahmen besonders für Genuss-Skifahrer eignen, bieten die Abfahrten, die in der Schweiz liegen, mehr Abwechslung. So carvt man am besten auf den breiten Pisten des Matterhorn Glacier Paradise, wo man 365 Tage im Jahr Skifahren kann. Dort am Theodulgletscher befindet sich auch der Funpark, in dem sich Freestyler auf zahlreichen Rails, Kickern und jeweils ab Februar in einer Halfpipe austoben können.

Zermatt Ski Matterhorn

Die Pisten am Rothorn und Riffelberg sind hingegen etwas für sonnenverwöhnte Genießer. Das Rothorn ist dabei der sonnenreichste Flecken des gesamten Skigebiets. Der Sunnegga-Express fährt hinauf in die „Sonnen-Ecken“ von Zermatt. Windgeschützt ist es hier oben ebenfalls, weshalb sich dort auch das „Wolli“ Anfängergebiet befindet, welches nicht nur Kindern zu Übungszwecken dient. Ebenfalls für Genießer: die charmanten Einkehrmöglichkeiten im kleinen Weiler Findeln, auf der Riffelalp und in Furi, die die nötige Stärkung für den Tag auf der Piste bieten.

Doch zurück zu dem einen Berg, dem unumstrittenen Star hier. Die Aussicht auf ihn begleitet uns nicht nur im Hotel The Omnia, sondern im gesamten Skigebiet. In dieses startet man am besten am Morgen am Rothorn, um anschließend dem Matterhorn über Gornergrat und Riffelberg im Laufe des Tages immer näher zu kommen. Im Weiler Furi, wo die Pisten mitten durch idyllische Holzhütten verlaufen, steigt man zum weiteren Transfer in den Matterhorn Glacier Express. Dieser befördert einen schon fast bis hinauf zum Klein Matterhorn. Nur eine Gondel weiter und man ist am höchsten Punkt des Skigebietes angelangt. Dort oben beginnt auch die längste Abfahrt der Alpen. Etwa 25 Kilometer zieht sie sich als Talabfahrt bis nach Zermatt hinunter. Dabei überwindet sie fast 2.300 Höhenmeter und verlangt einem, allein schon ob ihrer schieren Länge, die letzten Kraftreserven nach einem langen Skitag ab. Den nächsten Tag kann man dann nutzen, um die italienische Seite zu erkunden, die Runde in umgekehrter Richtung zu befahren oder aber, um die Lieblingspisten des Vortags erneut abzufahren.

Zu Gast im The Omnia

Oder aber, um einfach im The Omnia abzuschalten und neue Energie zu tanken. Wir haben das Fünf-Sterne-Hotel als unser Basislager auserkoren, genießen von dem auf einem Felsen über den Dächern der Stadt gelegenen Haus die Aussicht über Zermatt und auf das Matterhorn. Große Glasflächen rahmen den markanten Berg wie ein Kunstwerk, die Zimmer und Suiten sind individuell gestaltet, mit bodentiefen Fenstern und maßgefertigten Möbeln. Innen und außen verschwimmen – lassen die alpine Landschaft unmittelbar Teil des Wohnerlebnisses werden.

The Omnia Zermatt

Auch das Restaurant des Hotels folgt dieser Philosophie, Executive Chef André Kneubühler prägt mit seinem Konzept im The Omnia die kulinarische Szene Zermatts: Sein „Alpine Excellence“-Menü stellt Gemüse konsequent ins Zentrum. Regionale und nachhaltig produzierte Zutaten bilden dabei die Basis, Kräuter, Beeren, Pilze und alpine Pflanzen stammen aus der Umgebung. Die Küche ist vegetarisch gedacht, lässt sich jedoch individuell um hochwertige Fisch- oder Fleischgänge erweitern.Restaurantmanager Cédérique und sein Team merken sich Vorlieben, erinnern sich an Details und erfüllen Extrawünsche mit einer Selbstverständlichkeit, die selten geworden ist. Nichts wirkt einstudiert, alles persönlich.

Zermatt

André Kneubühler

The Omnia will kein klassisches Luxushotel sein, sondern ein Ort, an dem sich alles zusammenfügt – unaufgeregt, zeitlos, selbstverständlich. Genau wie im Spa und Wellnessbereich des Hauses. Das Highlight bleibt der Außenpool: hinausschwimmen, während das Matterhorn zum Greifen nah scheint. Aber auch die Spa-Behandlungen sind von der alpinen Umgebung inspiriert – warme Steine vom Matterhorn, Öle aus Pflanzen der umliegenden Berge, Klänge von Wasser und Vogelgezwitscher. Masseurin Virginie weiß genau, „wo es zwickt“ – und arbeitet mit einer Ruhe und Präzision, die lange nachwirkt. Nicht umsonst wurde das Haus bereits zum neunten Mal in Folge als Boutique Hotel of the Year Switzerland ausgezeichnet.

Der meistfotografierte Berg der Welt

Warum das Matterhorn der meistfotografierte Berg der Welt ist, wurde mir hier in Zermatt recht schnell klar. Allzu verlockend ist der Monte Cervino, wie er auf Italienisch heißt, als dass man nicht wieder und wieder auf den Auslöser drücken möchte – den Berg immer im Visier. Und letztlich war das Matterhorn ja auch für Ulrich Inderbinen so verlockend, dass er es wieder und wieder besteigen wollte – zum letzten Mal übrigens im sagenhaften Alter von 89 Jahren.

Alle weiteren Informationen unter: the-omnia.com und zermatt.swiss

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