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Nicht so geknickt – Bänderriss im Sprunggelenk

So entsteht der Bänderriss

Von alleine reißen die Bänder nicht. Die Verletzung entsteht entweder durch besagtes Umknicken, oder durch externe Einwirkung von außen, wie beispielsweiße ein Tritt beim Fußball. Dadurch werden die Bänder gelockert, überdehnt oder im Extremfall reißen sie. Zudem reißen lokale Blutgefäße, es entsteht ein Bluterguss und der Knöchel schwillt schnell stark an. Dies ist mit großen Schmerzen verbunden, wie jeder, der schon einmal einen Bänderriss hatte, bestätigen kann.

Erste Hilfe beim Bänderriss

Beim akuten Bänderriss hilft nur Kühlen mit Eis. Das lindert den Schmerz und verhindert ein starkes Anschwellen des Knöchels. Ansonsten sollte der Knöcheln nicht mehr belastet werden. Aber auf diese Idee kommt aufgrund der Schmerzen wohl sowieso keiner.

Die Diagnose

Früher wurde bei dem Verdacht auf Bänderriss gerne einmal unter dem Röntgenapparat eine gehaltene Aufnahme gemacht. Das war nicht nur schmerzhaft, sondern führte ab und an auch zu einer Verschlimmerung der Verletzung.

Heute testet der Arzt das Sprunggelenk auf Beweglichkeit, Stabilität, Schmerz und Schwellung. Sind ein oder mehrere Bändern gerissen, ist die manuelle Beweglichkeit im Gelenk deutlich vergrößert. Man sollte das Gelenk aber nur dann auf Beweglichkeit testen, wenn man einen Knöchelbruch ausschließen kann.

Hält der Schmerz länger an (man spricht hier von Schmerzpersistenz), sollte man schnell ein MRT durchführen lassen.

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