Mehr Vitamine - weniger Knochenbrüche
Spätestens ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Knochendichte bei jedem Menschen langsam ab. Bei Frauen ist dieser Prozess meistens stärker als bei Männern. Gerade beim Sport drohen jetzt vermehrt Ermüdungsbrüche. Man kann seinen Knochen allerdings helfen, indem man bestimmte Nährstoffe zu sich nimmt.
Durch die Abnahme der Knochendichte brechen Knochen bereits bei geringen Belastungen schneller. Darum bekommen vor allem ältere Frauen den Rat, viel Kalzium und Vitamin D zu sich zu nehmen. An diesen Rat sollten sich auch junge und sportliche Frauen halten. Denn gerade beim Sport können stark beanspruchte Knochen durch die Überlastung brechen.
Studie: Vitamin D und Kalzium verhindern Knochenbrüche
Eine US-Studie hat nun ergeben, dass die Einnahme von Vitamin D und Kalzium nicht nur die Knochen von älteren Frauen stärkt. Auch junge Sportlerinnen können ihre Knochen durch die vermehrte Einnahme von Vitamin D und Kalzium stärken. Das hat eine groß angelegte Studie in den USA gezeigt. Die Zahl der Ermüdungsbrüche bei sportlich aktiven jungen Frauen hat sich um ein Viertel reduziert, wenn die Teilnehmerinnen regelmäßig entsprechende Nahrungszusätze zu sich genommen hatten.
An der Studie nahmen mehr als 5.200 Rekrutinnen der US-Navy teil. 300 Teilnehmerinnen erlitten während eines intensiven Trainings im Rahmen der Untersuchung eine Stressfraktur. 130 Frakturen ereigneten sich bei der Gruppe, die ihre Nahrung mit Vitamin D und Kalzium angereichert hatten. 170 Frakturen passierten bei der Kontrollgruppe, bei der Placebos verwendet wurden.
Mit Nahrungsergänzungsmitteln verringert sich das Fraktur-Risiko um 25 Prozent, lautet das Ergebnis des Forscherteams um Dr. Sabrina Strickland aus New York. Die Nahrung der Probandinnen wurde täglich mit 2.000 Milligramm Kalzium und 800 Internationalen Einheiten Vitamin D angereichert.
Stressfrakturen passieren in mehr als der Hälfte aller Fälle an den gewichtstragenden Knochen der Füße oder Unterschenkel. Denn dort ist die Belastung in der Regel am größten. Schuld an den Überlastungsbrüchen sind häufig zu lange, zu starke oder zu schnelle Belastungen. Durch zu hohe Ansprüche ermüden die Muskeln und sie können Stöße nicht mehr ausreichend auffangen. Als Folge kommt es zu einem winzigen Riss im Knochen, der Stressfraktur.
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