Verständigung hinterrücks – Parlez-vous Beachvolleyball?

: Verständigung hinterrücks – Parlez-vous Beachvolleyball?

Was bedeuten diese ominösen Handzeichen, die die Beachvolleyball-Spieler bei jedem Aufschlag hinter ihrem Rücken anzeigen? Die Beachvolleyballer Florian Lüdike und Markus Böckermann klären auf.

Da lächelt mir mein Kontrahent von der anderen Feldseite aus freundlich ins Gesicht und ich weiß ganz genau, dass er mit seinen Händen hinter dem sonnengebräunten Rücken gerade anzeigt, wie er und sein Team-Kollege mich am besten austricksen wollen. Ganz übel kann ich es ihm nicht nehmen, weiß ich doch genau, dass sich der Spieß gleich umdrehen wird. Schließlich gehört diese „Handzeichen-Verschwörungstaktik“ doch zu jedem Beachvolleyball-Match.

Auf viele Außenstehende, die den Sport eher spaßeshalber betreiben oder noch am Anfang ihrer Beach-Karriere stehen, ergeben die Handzeichen der Beachvolleyball-Spieler keinen Sinn. Florian Lüdike und Markus Böckermann, aktuell auf Platz 10 der Deutschen Beach-Volleyball-Rangliste, erklären Euch im Folgenden die wichtigsten Zeichen der Handzeichen-Sprache.

Sinn und Zweck der Handzeichen beim Beachen

Die Handzeichen sind in allererster Linie ein Kommunikations-Element. Kommuniziert werden dabei die Taktik zwischen Abwehr- und Blockspieler. Die jeweiligen Handzeichen des Blockspielers zeigen an, auf welcher Spielfeldhälfte er den gegnerischen Angreifer blocken möchte. Diese Information ist wichtig für den hinten stehenden Abwehrspieler. So erfährt er nämlich welche Feldseite er bei harten Angriffen der Gegenseite noch decken muss.

Die Bedeutung der Handzeichen beim Beachen

Der Blockspieler hat verschieden Möglichkeiten, wie er einen Block stellt. Er kann beispielsweise einen Linienblock, einen Diagonalblock, einen direkten Block auf einen hart geschlagenen Ball, einen direkten Block auf einen Shot (leichter Angriff mit der offenen Hand) oder gar keinen Block stellen. Direkt blocken bedeutet dabei, dass man direkt den Ball und nicht die Spielfeldzonen blockt. Dementsprechend gibt es auch fünf gängige Handzeichen, die beim Beachen üblich sind.

 

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Es gibt 10 Kommentare

veareqfuxty schrieb am 02.09.12 um 13:37
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Osvaldo schrieb am 31.08.12 um 21:03
wie grodf bist du?[] Antwort vom September 14th, 2010 23:15:Ich bin 177cm Thomas[]julian Antwort vom September 16th, 2010 13:51:Ich nehme mal an, dass du mit 13 noch nicht so grodf warst.Also stimmt das nicht das man nicht mehr we4chst wenn man frfch mit dem Krafttraining anfe4ngt[] Antwort vom September 24th, 2010 09:30:Da hast du Recht Wobei ich persf6nlich der Meinung bin, dass geswise dcbungen eine Stauchung der Knochen verursachen kann.Wenn du einmal schwere Kniebeugen gemacht hast, weidft du was ich meine. Der gesamte Kf6rper schrumpft zusammen.Du kennst das vielleicht mit der Messung der Kf6rpergrf6dfe morgens und abends.Morgens bist du 1-3cm grf6dfer wie abends GrudfThomasjulian Antwort vom September 24th, 2010 16:06:Gehf6rt Kreuzheben auch zu den schrumpffcbungen[] Antwort vom September 26th, 2010 14:22:Schrumpffcbungen ist ein gutes Wort Ja, es gehf6rt auch dazu. Alle dcbungen, die die Wirbelse4ule stauchen:Schulterdrfccken, Seitheben, Curls stehend, Nackenziehen, Kniebeugen usw.GrudfThomasjulian Antwort vom September 27th, 2010 14:24:Es kommt natfcrlich auch aufs Gewicht an, oder?Ich glaub nicht, dass man durch 2kg Seitheben schrumpfen wfcrde.Ich schaff zwar mehr, aber war mal meiner Meinung nach ein gutes Beispiel.Danke ffcr die Info [] Antwort vom Oktober 7th, 2010 10:35:Da hast du Recht Das Gewicht und vor allem die Intensite4t mit der man den Sport betreibt ist ausschlaggebend.Ich habe beispielsweise mit 16 schon fcber 200kg Kniebeugen gemacht und bin trotzdem noch gewachsen.Klar habe ich gemerkt, dass mich das Gewicht staucht, dennoch habe ich keine bleibenden Sche4den davon getragen bis heute nicht! Teu Teu Teu GrudfThomasjulian Antwort vom Oktober 7th, 2010 16:21:Aber dadrauf wfcrde ich mich nicht verlassen. Falls ich zu 200kg benf6tigten Gewicht komme mache ich lieber Beinstrecken anstatt mir die Wirbelse4ule zu krfcmmen und klein zu seinDanke ffcr ihre Antwort[] Antwort vom November 13th, 2010 14:31:Bitte verstehe mich nicht falsch Julian Deine Wirbelse4ule wirst du nicht krfcmmen! Um 200kg fcberhaupt bewe4ltigen zu kf6nnen, ist dein Kf6rper insgesamt gefordert. Das heidft alle Muskel, von den Waden, fcber den Rfccken bis zum Bauch sind an Kniebeugen mit beteiligt. Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, wirst du 200kg nicht absolvieren kf6nnen.Wenn du in der Lage bist dieses Gewicht zu bewe4ltigen schfctzen/unterstfctzen dich deine umliegenden Muskeln vor Verletzungen!!!Kniebeugen sind einfach die besten dcbung ffcr den Gesamten Oberschenkel und nur zu empfehlen, auch in jungen Jahren.Wobei du jedoch beachten musst, dass viel Gewicht zu einer Stauchung des Kf6rpers ffchren kann nicht muss!!!GrudfThomasjulian Antwort vom Oktober 12th, 2010 11:12:Also ich habe vor kurzem eine c4rztin gefragt, diese meinte ich kf6nne trainieren, aber ich solle auf die Ausffchrung achten. Solange ich mich daran hielte, we4re es sogar gut sein, da der Kf6rper in der Wachstumsphase Muskeln brauche. Aber man solle nicht in ein Fitnessstudio gehen, da man dort leicht verffchrt werden kf6nne Anabolika oder e4hnliches zu nehmen.mfg, Julian[] Antwort vom November 13th, 2010 13:49:Hallo Julian,bis auf den letzten Punkt stimme ich deiner c4rztin mit dcberein.Es ist absoluter Quatsch, dass du in einem Fitness Studio verffchrt wirst.Beste GrfcdfeThomas
Maria P. schrieb am 06.07.09 um 14:58
Maria P.
Hallo Mark,
ich stimme mit Chris überein. Das Handzweichen, welches Du beschreibst zeigt einen "Spread-Block" (oder auch "Split-Block") an. Es gibt hierfür kein einheitliches Zeichen, da diese Art zu blocken schon sehr speziell und somit Teameigen ist. Ziel ist es dabei alle Bälle die links und rechts dicht neben dem Block vorbeigehen würden zu blockieren. Im Hochleistungsbereich wird diese Blockart aber eher selten gesehen.
Chris schrieb am 06.07.09 um 14:05
@ Mark

Was du beschreibst, ist ein sogenannter "Split-Block", bei dem man die Arme weit auseinander führt, um sowohl longline als auch diagonal möglichst viel Raum abzudecken.

Allerdings kenne ich niemanden, der dieses Handzeichen verwendet, um einen Split-Block anzukündigen. Vielmehr wird der kleine Finger meist hinzugenommen, um dem Mitspieler vorzuschlagen, wohin er den Aufschlag spielen soll. Andere wackeln dafür mit dem Block-Finger, was allerdings u.U. im Schatten auf dem Boden unter dem Blocker zu erkennen ist. (Es gibt wirklich Spieler, die auf so etwas achten.) Darum die Lösung mit dem stillgehaltenen kleinen Finger. Das Fingerwackeln deutet bei manchen Spielern zudem einen Fake-Block (also einen angetäuschten Block) an.

Dazu gibt es regionale Unterschiede: Kein Block = Faust und Ballblock = offene Hand ist nach meiner Erfahrung vor allem im nördlichen Deutschland gebräuchlich. Ich kenne Spieler aus Bayern und BaWü, die es jedoch genau umgedreht verwenden.
Mark schrieb am 24.06.09 um 23:45
Hallo zusammen,

eine Ergänzung hätte ich: Zwei Finger (Kleiner Finger und Zeigefinger) = Versuch, Zwei Seiten abzudecken, aber genau den Platz über dem eigenen Kopf als Blockspieler frei zu lassen - oder?

VG

Mark
Maria P. schrieb am 22.06.09 um 18:11
Maria P.
Hallo Leute,
nachdem ich nun soviele Comments bekommen habe, die die Begrifflichkeit meines Artikels als teils zu schwer erachten, will ich Euch ein paar Fachbegriffe in unser Lexikon verlinken. Einfach auf das Wort klicken, das Ihr erklärt haben möchtet, dann könnt Ihr die jeweilige Definition nachlesen. Viele Grüße, Maria Poursaiadi.
Michael Balser schrieb am 17.06.09 um 15:33
Michael Balser
Ah, verstehe. Danke
chri schrieb am 17.06.09 um 15:21
Ein shot ist ein leichter schlag und kann ohne probleme über den block gespielt werden

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