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(Triathlon)
Das gibt Kraft in den Beinen. Beim Harz-Trainingslager der HT16-Triathlonsparte am vergangenen Wochenende wurde an giftigen Steigungen an der Kondition gearbeitet. Jens mittendrin.
Mit den Alpen ist der Harz zwar nicht zu vergleichen, aber für Hamburger ist das nördlichste Mittelgebirge schon eine Herausforderung. Deshalb hatte die Triathlonspart des HT16 (Hamburger Turnerschaft von 1816) ein Trainingslager organisiert, um an der Kraftausdauer auf dem Rad zu arbeiten. Unser Basislager lag in Lautenthal im Westharz, unweit von Clausthal-Zellerfeld.
Während viele der 16 Triathleten ihren Brückentag genommen haben, um ein langes Wochende in den Höhen zu verleben, konnte ich nur zwei Touren am Samstag und Sonntag fahren.
Gelohnt hat sich das Training in den Bergen trotzdem. Am ersten Tag fuhren wir von Lautenthal über Wildemann und Clausthal-Zellerfeld zum Sonnenberg. Von dort aus ging es nach Sankt Andreasberg und Herzberg zurück nach Clausthal-Zellerfeld und wieder hinunter nach Lautenthal. Am Ende standen knapp 100 Kilometer und 1200 Höhenmeter und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Km/h auf meinem Radcomputer.
Und die Tour war gar nicht ohne. Ich hatte mich einer vierköpfigen, durchaus leistungsorientierten und schnellen Truppe angeschlossen. Dabei bin ich ganz schön an meine Grenzen gegangen. Nach 70 Kilometern war mein Akku im roten Bereich und ich musste an den Steigungen ganz schön kämpfen. Am Ende der Tour war ich platt, aber sehr zufrieden. Denn bei bestem Sonnenschein und sehr vielen schönen Ausblicken hatte die Runde alles zu bieten: Kondition, Fahrspaß und jede Menge Natur. Eine Einschränkung muss ich aber machen. Die Straße von Clausthal nach Sonnenberg ist nicht unbedingt zu empfehlen. Zwar hat die lange Steigung seinen Reiz, dafür ist am Wochenende zu viel los. Die Motorradfahrer haben ein wenig genervt.
Am zweiten Tag fuhren wir erst in Sankt Andreasberg los. Wir hatten uns eine sehr lockere Tour vorgenommen. Der Plan ging auch die ersten 40 Kilometer auf. Erst die letzten Kilometer von Herzberg nach Sankt Andreasberg und dann weiter nach Sonnenberg hatten es in sich. Schon der Berg in St. Andreasberg mit 15 Prozent Steigung hatte das Potenzial, die Oberschenkel platzen zu lassen. Bis nach Sonnenberg ging es aber weiter ununterbrochen den Berg hoch, wenn auch etwas angenehmer. Die letzten Kilometer haben wir uns dann so richtig verausgabt. So kamen fast 60 Kiolmeter bei 800 Höhenmeter heraus.
Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende. Bei eitel Sonnenschein (es war nur ein wneig zu kühl) konnten wir richtzig schön Kondition bolzen. Ich hatte sehr viel Spaß und konnte als Vereinsneuling auch einige meiner Verienskollegen näher kennen lernen. Also die Erwartungen wurden zu 100 Prozent erfüllt.
Stichwörter:
Triathlon