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Wie mich mein Radcomputer an der Nase herumführt....

08.07.2008
Triathlon: Wie mich mein Radcomputer an der Nase herumführt....
Foto: keine Quelle wurde angegeben
 

(Triathlon) Eine neue Errungenschaft ziert nun Jens roten Flitzer: ein Trittfrequenzmesser. Die erste Tour mit dem neuen Hochleistungsmessgerät lässt ihn jedoch an seiner Sinneswahrnehmung zweifeln.

Es ist ein wunderschöner Sonntagmorgen. Die Sonne scheint aber es ist angenehm warm, so halb acht in der Früh. Ich bin zwar noch ein wenig verschlafen, aber meine Beine schreien schon nach Belastung. Heute ist Radtraining angesagt.

Am Vorabend habe ich mir endlich Zeit genommen, meinen Trittfrequenzmesser an mein Rennrad anzubauen, um auch mal nach Drehzahl trainieren zu können. Ich hatte schon des öfteren Tipps bekommen, doch mit einer höheren Trittfrequenz zu trainieren, am besten über 100 Umdrehungen pro Minute, weil dann weniger Kraft benötigt wird bei gleicher Geschwindigkeit (oder so ähnlich). Geschwindigkeitsrekorde sollen jedenfalls bei Trittfrequenzen zwischen 100 und 110 RPM (Rounds per Minute) erreicht worden sein.

Bei 100 Umdrehungen pro Minute bin ich aber noch lange nicht. Meine Beine würden mich selbst überholen. Mein Ziel an diesem schönen Sonntagmorgen war es, über 90 RPM konstant zu fahren, was für mich schon ein forsches Pedalieren bedeutete.

An dieser Stelle muss ích nun erzählen, was an diesem Sonntagmorgen geschah,  das mich an meiner geistigen Zurechnungsfähigkeit zweifeln lässt und auch im weitesten Sinn mit meinem neuen Trittfrequenzmesser zusammenhängt.

Ich hatte mir vorgenommen eine Strecke zu fahren, die ich schon 14 Tage zuvor geradelt bin. Das erleichterte mir zum einen die Streckenzusammenstellung, zum anderen hatte ich nun eine Vergleichmöglichkeit meiner Leistung.

So fuhr ich nun streng nach Trittfrequenz. Das war auch soweit kein Problem. Ich fuhr am Elbdeich südöstlich von Hamburg in Richtung Geesthacht auf einer weitgehend flachen Strecke. Die 90 Umdrehungen, so zeigte mir mein Radcomputer an, ergaben eine Geschwindigkeit von über 30 Km/h. Je länger ich unterwgs war, des mehr freute ich mich über meine Leistung, denn zwei Wochen vorher hatte ich noch arge Probleme die 30er-Marke konstant zu halten. Eine Bombenzeit kündigte sich an. Ich würde meine Wendemarke um einiges früher erreichen als beim letzten Mal.

Doch als ich dort ankam, traute ich meinen Augen kaum. Ich hatte zwar einen Durchschnitt von 29,6 statt 28,8 Km/h, aber ich war bei einer Stunde an der gleichen Stelle wie vor 14 Tagen. An jenem Tag brauchte ich auch exakt eine Stunde dorthin. Ich war verwirrt. Wie kann das sein? Ich fahre um einiges schneller als beim letzten Mal, (gefühlt und vom selben Radcomputer gemessen)  und komme keinen Milimeter weiter bei gleichem Zeiteinsatz?

Kann mir das bitte jemand erklären? 

 



Stichwörter: Hamburg Hamburg, HT16 Triathlon-Team Hamburg HT16 Triathlon-Team Hamburg, Jens Frede Jens Frede, Triathlon Triathlon



Kommentare
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Eintrag vom 28.12.08, 01:33
Hallo Jens,
Wahrscheinlich liegt es an der Ungenauigkeit der Radcomputer.
Ich hab mich auch schon über die Daten gewundert, die angezeigt wurden.

Optimale Drehzahlen auf Fahrrad in Abhängigkeit von Steigung
http://www.netzathleten.de/Nachrichten/Optimale-Drehzahlen-auf-Fahrrad-in-Abhaengigkeit-von-Steigung/Radsport/2326451371861539658/a

Warum leistungsgesteuertes Radtraining?
Die besten Gründe für einen wattgesteuerten Radcomputer
(Mobiles Leistungsmessgerät für Fahrräder)
http://de.groups.yahoo.com/group/radsprint/message/2338

Gruss
Manfred
Erwähnte Sportler und Teams
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