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Egelsbach bietet als Waldmarathon eine tolle Alternative zum klassischen Stadtlauf. Vor allem die angenehm kühle Temperatur zwischen 8 und später dann 15 Grad sorgt für angenehme Laufbedingungen.
Der finale Einlauf ins Stadion sorgt für den verdienten Applaus!
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Rekord verpasst.
Heute morgen startete ich gegen 6.40 Uhr von Mannheim und traf dann ca. 45 Minuten später in Egelsbach ein.
Irgendwie war ich durch den beruflichen Stress der letzten Tage auch etwas zerstreut, denn ich hatte mich nicht ausreichend vorbereitet und präpariert.
So hatte ich meinen Chip vergessen und Gott sei Dank noch Geld dabei, um mir einen Ersatzchip auszuleihen.
Auf die Herzfrequenzmessung wollte ich dieses Mal eh verzichten und hatte daher auch nur den Garmin Forerunner 305 eingepackt.
Dieser hat die Strecke übrigens bis auf 15 Meter genau vermessen und erwies sich als treuer Kamarad.
Es war noch empfindlich kalt mit etwa 8 Grad.
Die Temperatur stieg später im Laufe des Marathons noch auf angenehme 18 Grad an.
Um 8.00 Uhr erfolgte dann der Start.
Ideale Witterungsbedingungen, zunächst 10-12 Grad, sonnig, windstill und trocken. Etwa 180 Läufer und Läuferinnen am Start.
Die Strecke führt überwiegend durch den Wald und v.a. über Waldwege.
Dies ist etwas unangenehm, weil gelegentlich kleine Steinchen in den Schuh gelangen und dann gegen den Fuß drücken.
Ansonsten liebe ich solche Strecken, durchaus vergleichbar mit dem Käfertaler Wald. Vor allem blieb es im Wald relativ kühl, während außerhalb die Temperatur massiv anstieg.
Die Runde ist dann 2x zu absolvieren und wird später gemeinsam mit den Halbmarathonis und 10 KM Läufern zu gemeistert.
Das ist dann besonders hart, denn wenn Du nach ca. 23 gelaufenen Kilometern auf 800 frisch gestartete "Wettbewerber" triffst, zieht dich das teilweise mit, teilweise aber auch herunter.
Die Verpflegung erfolgte alle 5 - 7 Km und war zwar eher spärlich (Wasser, Iso und Cola), für genügsame wie mich aber völlig ausreichend.
Nach knapp 41,7 Km geht es dann ins Egelsbacher Stadion zum Schlußspurt.
Hier empfingen uns dann einige 100 Zuschauer und feuern dich auf den letzten Metern an.
Das tut richtig gut.
Ich kann mit meiner Zeit von genau 3:36h zwar nicht wirklich zufrieden sein, darf aber nicht vergessen, dass es sich um einen Trainingslauf handelt.
Die ersten 30 KM waren recht flott, hier habe ich immer wieder die für Frankfurt geplante Zeit von 4.35 Minuten pro Km geübt und teilweise sogar Maximalzeiten von 3.30 Minuten pro Km erreicht.
Dabei habe ich mich allerdings etwas übernommen und letztlich auf den letzten 12 Km nichts mehr gerissen, sondern teilweise nur noch einen 5.30er Schnitt pro Km erreicht.
Immerhin habe ich die im Vorjahr erreichte Zeit noch einmal um 4 Minuten verbessert, ein Fortschritt ist also doch erzielt worden. Unter dem Strich bleibt aber nach jedem Marathon das geile Gefühl, etwas Großes geleistet zu haben. Laufen ist fantastisch!
Nächste Woche geht es wieder nach Plan. Ca. 75 KM laufen, 2x Tempo bzw. Intervalltraining, 2 flottere Läufe um 5.20 pro Km und ca. 2 Rekomp Läufe.
Außerdem plane ich 3 Besuche im Fitneß - Studio.
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