|
|
|
Foto: keine Quelle wurde angegeben
|
|
Fünf deutsche Reitsportler nehmen an den Paralympics in Peking teil. Hier werden sie vorgestellt:
Der Reitsport bei den Paralympics ist eine sehr junge Disziplin. Erst seit 1996 ist ausschließlich Dressurreiten im Behindertensport bei den Paralympics vertreten. Es gibt vier Schadendsklassen, die sich an Art und Schwere der Behinderung orientieren und je zwei Sieger küren. Jeder Reiter absolviert eine Pflichtkür mit vorgegebenen Figuren und außerdem eine selbsteingeübte Kür. Zusätzlich zu den Einzelwettbewerben werden Teamwettkämpfe absolviert, bei denen drei bis vier Reiter zusammen auftreten.
An den diesjährigen Paralympics in Peking nehmen fünf deutsche Reiter teil:
Hannelore Brenner kommt aus Frankenthal, die 45 jährige Diplom-Betriebswirtin hat bereits einige Erfolge gefeiert: Bei den Paralympics 2004 gewann sie sowohl im Einzel als auch im Team Silber, 2007 wurde sie Vizeweltmeisterin im Einzel und im Team. 1991 wurde sie Weltmeisterin im Einzel.
Die 47 jährige Bettina Eistel ist Physio-Therapeutin und lebt in Lensahn. Ihre Größten Erfolge waren Silber in der freien Kür und im Team und Bronze im Einzel bei den Paralympics 2004, bei der Weltmeisterschaft 2007 wurde sie zweite.
Britta Näpel kommt aus Wohnsheim und ist 42 Jahre alt. Die Geschäftsführerin hat bei den Paralympics 2004 Silber im Einzel gewonnen, bei der Weltmeisterschaft 2007 gewann sie in der freien Kür und wurde zweite im Einzel und im Team. Bei der EM 2006 wurde sie zweite im Einzel und in der freien Kür.
Dr. Angelika Trabert ist Ärztin und zählt 40 Jahre. Sie gewann bei der Weltmeisterschaft 2007 im Team den zweiten Platz und bei der EM 2002 und 2005 jeweils den zweiten Platz im Team.
Der einzige Mann im Bunde ist Steffen Zeibig. Der 31 jährige Kaufmann hat bei der Weltmeisterschaft 2007 den dritten Platz belegt.
Stichwörter:
Behindertensport,
Bettina Eistel,
Britta Näpel,
Dr. Angelika Trabert,
Dressur,
Hannelore Brenner,
Peking,
Steffen Zeibig,
Vorstellung der Paralympics-Teilnehmer