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(Bogenschießen)
Das Bogenschieß-Team greift ab dem 09.09 bei den Wettkämpfen in Peking nach Medaillen
Bogenschießen ist schon seit 1960 eine paralympische Disziplin. Dabei gibt einen Vorkampf und das Finale in dem die Athleten antreten. Bei den Paralympics wird in zwei Bogenschießklassen unterschieden. In der Kategorie W1 treten alle Athleten an, die eine schwere Behinderung an den oberen Extremitäten haben. Die Klasse W2 ist eine offene Klasse für alle anderen Behinderungen.
Maria Drostes Verein ist die BRSG Aschaffenburg, dort wird sie von Rainer Schemeit trainiert. Die 50-jährige war schon öfter für eine Medaille gut und belegte bereits bei der EM 1995 den ersten Platz, zuletzt sicherte sie sich bei der WM 2007 Bronze.
Katharina Schett ist der Jungspund im deutschen Team. Die 16-jährige Schülerin schießt zu Hause beim BRS Gersweiler-Ottenhausen, ihr bisher größter Erfolg war der dritte Platz mit dem Team bei der WM 2007.
Tanja Schultz geht in der Klasse W2 an den Start. Die 41-jährige Hausfrau schießt für den BSC Bad Pyrmont. Der dritte Platz bei der WM 2007, der zweite Platz bei der EM 2006 und Gold bei der EM 1999 sind ihre bisherigen größten Erfolge.
Michael Arenz trainiert beim BSC Lingen. Der 44-jährige gewann bei EM 2006 die Bronze-Medaille, auch international war er erfolgreich, wie ein zweiter Platz bei der WM 2007 und ein dritter Rang bei der WM 2005 beweisen. Alle Platzierungen erkämpfte er sich mit dem Team.
Mario Oehme geht als Titelverteidiger an den Start. Bei den Paralympics 2004 in Athen holte er sich in der Startklasse W2 Gold. Zu Hause trainiert er beim BSV Gera. Zu seinen weiteren Erfolgen zählen ein erster Platz mit dem Team bei den Pralympics in Atlanta 1996 und Silber bei der WM 2002.
(Foto: Mario Oehme)
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