Der Kampf um die Deutsche Meisterschaft hat begonnen: Am Montagabend verlor der VfB Friedrichshafen im Auftaktspiel gegen die Berlin Recycling Volleys mit 1:3 (18:25, 32:30, 18:25, 23:25) und startet damit, wie in der vergangen Saison, auswärts mit einer Niederlage. Als wertvollste Spieler wurden Berlins Felix Fischer und Friedrichshafens Idi ausgezeichnet
Berlin (gek). Einmal, zweimal, gar dreimal wehrten die Häfler den Ball ab und scheiterten dennoch im Angriff am starken Berliner Block. Sinnbildlich für diesen Ballwechsel waren viele Szenen beim Saisonauftakt der Bundesliga 2012/2013. Im Spiel gegen die Berlin Recycling Volleys verlor der VfB Friedrichshafen nach 115 Minuten mit 1:3 (18:25, 32:20, 18:25, 23:25) und startete damit, wie in der vergangenen Saison, auswärts mit einer Niederlage. "Wir haben uns schwer getan ins Spiel zu finden", sagte VfB-Kapitän Joao José nach der Begegnung. "Vielleicht haben wir uns selbst zu sehr unter Druck gesetzt."
Vor exakt 6.531 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle rannte der VfB schnell einer Drei-Punkte-Führung hinterher. Mit Jose Rivera und Idi über Außen, Joao José und Max Günthör im Mittelblock, Nikola Jovovic im Zuspiel, Ventzislav Simeonov über die Diagonalposition und Nikola Rosic als Libero entschied sich Moculescu für viel Volleyballerfahrung auf dem Spielfeld. Dennoch gab es im ersten Satz kein Durchkommen für den Häfler Angriff. Sowohl im Aufschlag als auch im Angriff gelang es ihnen nicht, die konstant spielenden Berliner unter Druck zu setzen.
Dass der amtierende Pokalsieger auch anders kann, bewies er im zweiten Durchgang. Lange Ballwechsel dominierten den Satz, den die Häfler nach sechs Satzbällen mit 32:30 für sich entschieden. "Hier haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind", so José. "Wir haben nicht über Fehler nachgedacht, sondern uns auf den nächsten Ball konzentriert."
Im dritten Satz jedoch schlichen sich auf Seiten des VfB viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten ein, sodass die Berliner mit sechs Punkten davonzogen. "Wir waren nicht viel schlechter als Berlin", sagte Moculescu. "In den entscheidenden Momenten aber war Berlin besser. Wenn unsere Annahme stand, dann war das Zuspiel zu ungenau. Und stimmte das Zuspiel, dann haben wir uns im Angriff nicht durchsetzen können."
Mit Juraj Zatko im Zuspiel, Matthew Denmark über Mitte und Victor Batista über Annahme-Außen setzte der VfB-Coach mit gleich drei neuen Akteuren in Runde vier neue Akzente, und musste dennoch die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Vor allem in Block überzeugten die Berliner im Vergleich zu Friedrichshafen mit 16:6 Punkten. "Das Gute heute ist", sagte José nach der Begegnung, "dass wir auf vieles aufbauen und in den nächsten Spielen verbessern können. Wir müssen zusammenfinden und nicht über unsere Fehler nachdenken, dann wird das eine gute Saison."
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Statistik
VfB Friedrichshafen
Aufschlag 1 Punkte, Annahme 67% (33% perfekt), Angriff 61 Punkte (46%), Block 6 Punkte

Rosic L, Rivera 9, Denmark 4, Zass 7, Günthör 6, Jovovic 1, Zatko , Jose 10, Simeonov 16, Batista 1, Idi 14, nicht eingesetzt: Trolle Bonnesen, Harms.


BR Volleys
Aufschlag 5 Punkte, Annahme 73% (26% perfekt), Angriff 55 Punkte (47%), Block 16 Punkte
Touzinsky 1, Shoji 2, Kromm 24, Spirovski 20, Fischer 14, Höhne 2, Carroll 5, Kmet 8, Krystof L, Sikiric, Galandi, Kühner.
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Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 20.10.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen - VC Dresden
Champions League: 24.10.2012 (20.25 Uhr) Hypo Tirol Innsbruck - VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 27.10.2012 (20 Uhr) TV Bühl - VfB Friedrichshafen
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Volleyball