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© Foto: istockphoto.com/stevedangers
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In der Vorbereitung der englischen Profiliga, die im kommenden Jahr beginnen soll, läuft nicht alles reibungslos. Doch nun ist ein wichtiger Schritt getan: Der englische Fußballverband hat die acht Mannschaften bekannt gegeben, die mit ihrer Bewerbung um einen Superleague-Platz erfolgreich waren.
Zum Beginn der neuen Profiliga, die sich eher am US-amerikanischen System orientiert, denn am traditionellen in Europa, erhalten die folgenden derzeitigen Erstligisten Lizenzen für zwei Spielzeiten: Arsenal LFC, Birmingham City LFC, Bristol Academy WFC, Chelsea LFC, Doncaster Rover Belles sowie Everton LFC. Außerdem dabei sein werden die beiden momentanen Zweitligisten Lincoln LFC sowie Liverpool LFC.
Prominente Absagen
Ursprünglich hatten sich zum Ende der Bewerbungsfrist am 18. Dezember 2009 16 Mannschaften um die acht Ligaplätze beworben. Etwas überraschend wurde dem derzeitigen Tabellenführer, Sunderland WFC, schon vor einigen Wochen eine Absage erteilt. Aus finanziellen Gründen musste der frisch gebackene Ligapokalsieger, Leeds Carnegie, seine Bewerbung zurück ziehen. Ebenfalls vorzeitig aus dem Rennen war Newcastle United, sodass am Ende noch aus 13 Bewerbungen ausgewählt wurde. Dabei mussten die Vereine insbesondere zur vier Kriterien ausführlich Stellung nehmen: Finanzmanagement, Marketing, Infrastruktur/Spielanlangen, Spielerinnen/Betreuer. „Wir sind erfreut über die Qualität der Bewerbungen, die wir erhalten haben und freuen uns darauf, mit den acht Vereinen die Vorbereitung der Saisoneröffnung im kommenden Jahr anzugehen. Wir wollen eine spannende, solide Liga von hohem Niveau aufbauen“, so Kelly Simmons von der FA.
Unterrepräsentierter Norden
„Mit unserer bei der Europameisterschaft so erfolgreichen Nationalmannschaft ist es wichtig, dass wir eine konkurrenzfähige, gut strukturierte und finanziell tragfähige Liga auf internationalem Top-Niveau haben. Wir wollen sicher stellen, dass unsere Talente hier Fußball spielen können, ohne nach Möglichkeiten im Ausland suchen zu müssen“, kommentiert FA-Geschäftsführer Ian Watmore.
Weniger gut sind jedoch die Möglichkeiten der Spielerinnen im Norden Englands. Die Auswahl der acht Mannschaften überrascht kaum. Mit Arsenal, Everton und Chelsea wurden die derzeitigen Top-Teams erwartungsgemäß aufgenommen – durch das Duell zwischen Everton und Liverpool, sowie Arsenal und Chelsea sind außerdem packende Lokalderbys garantiert. Aufgrund der Absagen an Newcastle und Sunderland bleibt jedoch der Norden unberücksichtigt.
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