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Reinhard Friedrich Michael Mey, Pseudonyme: Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondrascheck und Rainer May, deutscher Liedermacher; * 21. 12. 1942 Berlin; erster Plattenvertrag 1967, bis 2007 24 Studio-Alben sowie 12 Live-Alben, dazu 7 Alben in französischer Sprache und 2 niederländische Alben.
Beim Reinhard Mey Marathon am Sonntag, dem 21.12.2008 um 9 Uhr – Tag 2 von 7 der Weihnachtsserie 2008 – ging es – bei Temperaturen um 5 °C und bedecktem Himmel, dabei ein wenig Nieselregen – deutlich lebhafter und geselliger zu als am Vortag beim Joey Kelly Marathon an gleicher Stelle.
Zwar war auch diesmal wieder Peter Wieneke abwesend (wegen Verletzung, wie er am Samstag gesimst hatte), aber dafür hatte Helmut Braun den Weg aus Bielefeld zu den Teichwiesen auf sich genommen, um „spontan“ als Tagesnachmelder mitzulaufen.
Die Führung gehörte einmal mehr Ole Sporleder, und zwar vom Start bis zum Ziel. Ole war mal wieder allen Konkurrenten (= Mitläufern) meilenweit überlegen und siegte sicher in 3.30.34 h.
Dafür sicherte sich Michael Baß – nach Platz 3 am Vortag – diesmal Platz 2, wobei er für die 16,3 Runden 3.54.34 h benötigte, also 4.33 Minuten weniger als gestern.
Ebenso sicher und ungefährdet holte sich Peter Genz in 4.09.30 h Platz 3 nach Schwarzenbek.
Werner Burmeister schien von seiner Krise im Schlussdrittel des Joey Kelly Marathons gut erholt. Anfangs lief er zwar noch mit dem Hauptfeld, doch nach drei Runden setzte er sich langsam von diesem nach vorn ab. Offensichtlich schwächelte er diesmal nicht, sondern zog sein Tempo konstant durch, was ihm eine 4.44.24 h und Platz 4 einbrachte.
Well done, Werner!
Tja, und dann folgte das Hauptfeld, bestehend aus Christine Schroeder (als designierter und dann auch tatsächlicher, konkurrenzloser Frauen-Siegerin), den drei M55ern Helmut Braun (Bielefeld), Jörg Koenig (Stade) und Teichwiesen-Debütant Peter Kummer (Hamburg) sowie Veranstalter Christian Hottas. Ach ja: Plus Hund Chico (Kummer), der sein Herrchen treu begleitete und damit seinen aller ersten Marathon absolvierte!
Alle sechs blieben – natürlich zumeist klönschnackend – fast die gesamte Zeit über zusammen, wobei lediglich Helmut Braun in der elften Runde etwas abreißen lief, aber gerade noch rechtzeitig zum Überlaufen der Ziellinie nach 4.56.54 h wieder mit einem mächtigen Endspurt herangefegt kam.
Und dies, obwohl Christine in der Schlussrunde „ihren Männern“ mit einer netten Tempoverschärfung noch einmal richtig Dampf gemacht hatte! Irgendwer muss ja schließlich hierfür verantwortlich gewesen sein, und warum nicht Christine?
Jedenfalls lief Christine damit eine deutlich verbesserte, neue persönliche Teichwiesen-Bestzeit (bisher 5.02.16 h beim Marco Otte Marathon am 16.11.2008) und zugleich eine neue drittschnellste Zeit überhaupt (nur 13 sec langsamer als ihre zweitbeste vom Berlin-Marathon 2008).
Klar, dass alle damit am Ende sehr zufrieden waren!
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