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Das Jodeldiplom ist ein fiktiver Bildungsabschluss (Jodeln mit Jodel-Diplom-Abschluss), den Loriot erfunden hat. Der Begriff ging in die deutsche Umgangssprache über und steht für unnötige Bildungsabschlüsse.
Der Sketch wurde erstmals am 07.12.1978 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.
Beim 30 Jahre Jodeldiplom Marathon am Sonntag, dem 07.12.2008 um 09 Uhr erinnerte nichts mehr an die winterlichen Bedingungen, die noch 3 ½ Tage zuvor an gleicher Stätte das Laufen so erschwert hatten. Diesmal herrschten Temperaturen um 4 °C und wechselhaftes, aber gutes Laufwetter vor.
Da Michael Baß, der noch am Vorabend auf dem Rückweg vom Untertage-Marathon in Sondershausen persönlich nachgemeldet hatte, doch nicht da war, starteten also diesmal acht Läufer, darunter zwei Läuferinnen.
Ole Sporleder war sich sicher bereits vor dem Start seiner Favoritenrolle bewusst und enttäuschte auch nicht: Er übernahm bereits auf den ersten Metern die Führung, die er in sehr guten 3.32.45 h auch völlig ungefährdet ins Ziel brachte.
Platz 2 und 3 gehörten dann den beiden Apotheken-Peters: Dabei hatte Peter Kellermann sich zunächst einen ziemlich deutlichen Vorsprung erarbeitet, gönnte sich aber offenbar einen ruhigeren Schluss, was zu Platz 2 in 4.17.19 h aber immer noch problemlos reichte.
Peter Genz indessen verkürzte seinen Rückstand auf seinen Namensvetter, Berufs- und Altersklassenkollegen noch und wurde in 4.20.15 h, also keine drei Minuten später, Dritter.
Dahinter folgten dann Claudia Erdmann als erste Frau sowie ihr Coach und Laufbegleiter Rainer Pufahl, die jedoch diesmal erstaunlicherweise nicht zeitgleich als Vierte ins Ziel liefen, sondern um eine Sekunde versetzt (Claudia vor Rainer) als Vierter und Fünfter. Offenbar hatte Rainer doch noch auf den letzten Metern geschwächelt.
Platz 6 wurde dann aber wieder geteilt! Er gehörte dem zweiten Lauf-Duo des Tages, bestehend aus Christine Schroeder und Veranstalter Christian Hottas. Wobei angemerkt sein darf, dass letzterer als einziger Teilnehmer dieses Marathons bereits am Vortag im Kalisalz-Bergwerk Brügman-Schaft in Sondershausen gelaufen war. Wovon er – wegen der ungewohnten rund 1350 Höhenmeter dort – nicht nur müde Oberschenkelmuskeln hatte, sondern sogar mäßig viel Muskelkater.
Dennoch lief es für beide sehr gut und ausgesprochen gleichmäßig. In 5.11.44 h – ihrer neuntschnellsten gemeinsamen Marathonzeit – waren beide dann im Ziel.
Gerade rechtzeitig, um Manfred Hopp nicht auf den 42,195 km überrundet zu haben. Andererseits: Was ist schon eine 17. Runde für echte Ultras? Also tranken beide nur schnell etwas und machten sich gleich auf den Verfolgung von Manne. Und so hatte dieser während seiner Schlussrunde zur Abwechslung doch noch etwas Begleitung, und Christine und Christian mussten nicht frierend im Ziel auf Manne warten. Und nach 5.34.01 h war auch Manne zufrieden im Ziel angelangt.
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