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Robert B. Laughlin, US-amerikanischer Physiker, * 1. 11. 1950 Visalia, Calif.; erhielt 1998 mit H.L. Störmer und D.C. Tsui den Nobelpreis für Physik für die Entdeckung von Quasiteilchen, einer Materieform, die sich aus Elektronen bei extrem tiefen Temperaturen und sehr starken Magnetfeldern bildet.
Beim Robert B. Laughlin Marathon am Samstag, dem 01.11.2008 um 09.00 Uhr gab es nicht nur angenehm trockenes Laufwetter und Temperaturen um 5-8 °C, sondern mit neun Teilnehmern auch wieder einmal ein „größeres“ Starterfeld.
Mit von der Partie waren unter anderem Teilwiesen-Neuling Sabine Winkler aus Grabow (MV) sowie HSV-Edelfan Manfred Hopp, der eigentlich hier seinen 350. Marathon/Ultra angestrebt hatte.
Vom Start weg setzten sich ein Trio und ein Duo ab: Ganz vorne „tobten“ Frank Zimmermann, Dieter Merker sowie unser süddeutscher „Gaststar“ Bernhard Hertinger, dicht dahinter die beiden Ladies, also Christine Schroeder und Sabine Winkler.
Deutlich dahinter folgte das Ärzte-Duo mit Helmut Braun (Psychiater und Sportmediziner) sowie Veranstalter Christian Hottas (Allgemein- und Sportmediziner), und bereits vom Start weg bildete Manfred Hopp abgeschlagen das Schlusslicht.
Das Trio indessen blieb nicht lange zusammen: Frank Zimmermann setzte sich locker leicht ab und war so in seinem Element als Albatros, dass er glatt das Ziel verpasste und eine Runde zu viel lief. So kam es vor, dass der Sieger (3.50.39 h) erst nach dem zweitplatzierten Dieter Merker (3.55.22 h) im Ziel eintraf!
Deutlich dahinter, aber immerhin bereits mit seinem dritten Marathon innerhalb von 72 Stunden (= seit Mittwochabend), folgte dann Bernhard Hertinger als Dritter in 4.24.08 h.
Immerhin kam ihm Gerhard Penzel (an diesem Tag der älteste Teilnehmer) mit seiner 4.28.45 h zum Ende zu noch einmal recht nahe.
Die beiden Ladies, die für ihre Verhältnisse sehr schnell unterwegs waren, blieben indessen auch nicht lange zusammen: Während sich Sabine Winkler bald zurückfallen ließ und in der fünften Runde von den Ärzten überholt wurde, blieb Christine Schroeder zumindest noch bis Ende der siebten Runde auf Rang 5.
Als sie dann jedoch – typisch Krankenschwester (!) – erst einmal nachschauen musste, warum Manfred Hopp bereits nach seiner sechsten Runde auf einer der Bänke saß und seinen Jubiläumslauf abbrechen wollte, wurde auch sie von den Ärzten eingefangen.
Zunächst begleitete sie als Krankenschwester noch ein paar Hunder Meter lang die „Ärztevisite“, doch dann ließ sie sich etwas zurückfallen und lief ihren eigenen Rhythmus.
Helmut Braun und Christian Hottas ließen es während ihrer zweiten Marathonhälfte auch etwas ruhiger angehen als während der ersten, dennoch liefen beide recht gleichmäßig und klönten fast die ganze Zeit über die verschiedensten Medizin-Themen. Das ergab dann Rang 5 für beide, und zwar in 5.04.30 h.
Christine Schroeder folgte nur gut vier Minuten später in 5.08.36 h als Frauensiegerin und Gesamt-Siebter und konnte zudem eine weitere Hahn-/Weber-Zeit für sich verbuchen.
Wenig später beendete auch Manfred Hopp seine 12. Runde und damit auch seinen Lauf. Eigentlich hatte er ja bereits viel früher aufhören wollen, aber er musste immerhin auf seine Frau Petra warten und zudem darauf, dass seine Mitstreiter den zur Feier des Tages mitgebrachten leckeren Apfelkuchen aufgegessen hatten.
Blieb also noch Sabine Winkler, die von den Ärzten sowie Christine Schroeder in ihrer 11./deren 12. Runde überrundet worden war, damit die Teichwiesen für eine Runde ganz alleine hatte. Sie startete ihre Schlussrunde nach 5.28.04 h und erreichte – von Christine absprachegemäß begleitet – das Ziel dann in 5.52.56 h.
Fazit: Es war wieder einmal ein schöner Teichwiesen-Marathon, auch wenn das herbstlich-kalte Wetter eine ganz neue Atmosphäre verbreitet.
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