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(Inlineskaten)
Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Ohne Inline-Bahnen ist beim Speedskaten jegliche Basisaufbauarbeit mit Kindern und Jugendlichen kaum möglich.
„Altbewährtes“, „Neues“ und „Visionen“ beim Speedteam Bodensee
Vorstand für weitere 2 Jahre bestätigt
Auf der letzten Mitgliederversammlung des Speedteam wurde die Vereinsführung nahezu unverändert und einstimmig wiedergewählt. Der jetzt auf 3 Mitglieder reduzierte Vorstand besteht aus den Gründungsmitgliedern Maik Scholl (1. Vorsitzender), Eduard Deuchert (2. Vorsitzender) und Cornelius Droop (Schatzmeister). Scholl und Droop befinden sich nun in ihrer 4. Amtszeit. Nach 6 Jahren ist Silke Gerlach als Schatzmeisterin aus beruflichen Gründen zurückgetreten, ihr wurde für ihr Engagement ausdrücklich gedankt. Insbesondere war sie auch bei der Organisation des „Skateday“ eine wichtige Leistungsträgerin gewesen.
Neue Skateday-Strecke in Ailingen
Nachdem 4 Mal in Folge auf dem Neue Messe-Gelände in Friedrichshafen das Inline-Rennen ausgetragen wurde, was wegen dortiger Bauarbeiten in dieser Saison nicht möglich ist, führt nun die neue Strecke auf breiten Straßen attraktiv durchs Hinterland. Zum ersten Mal ist die Rennveranstaltung Teil des Ailinger Dorffestes am 10. August. Der Skateday gehört auch in diesem Jahr wieder zur Speedskating-Rennserie um den Baden-Württemberg Inline Cup (BWIC). Der neue, fast 8 km lange Rundkurs bietet anspruchsvolle Steigungen, schöne Abfahrten, einen langgezogenen und breiten Zieleinlauf und innerhalb des Ortes direkt am Dorffest vorbei prickelnde Rennatmosphäre. Beim Skateday wird Spitzensport mit internationalem Flair geboten, denn auch Sportler aus Frankreich, Österreich und der Schweiz zieht es an den Bodensee.
Weiteres Veranstaltungs-Highlight des Vereins wird in diesem Jahr die 10. Neuauflage der Bodensee-(teil-)umrundung am 21. Sept. sein. Diese geführte Langstrecken-Tagestour über 130 km hat mittlerweile in der bundesweiten Skaterszene Kultstatus erreicht.
Die Mitglieder wünschen Inline-Bahn
Die Skater vom Speedteam-Bodensee sind dennoch mit ihrer Situation nicht zufrieden und formulieren ein dringliches Anliegen, denn es fehlen Sportstätten für Inline-Skater, die sie nicht durch Ellenbogenstöße und Regelverstöße gegen die Straßenverkehrsordnung erkämpfen müssen. Speedskater benötigen für ihren Sport ein Bahn-Oval (200 Meter) oder einen Rundkurs (Piste), der absolut verkehrsfrei ist.
Ohne klar definierte Sportstätten ist jedoch beim Speedskaten jegliche Basisaufbauarbeit mit Kindern und Jugendlichen kaum möglich. Das Interesse an der rasanten Sportart ist bei den Kindern groß, ohne Trainingsstätten für eine ordentliche Nachwuchsarbeit droht der Sportart aber die „Vergreisung“. Der Altersdurchschnitt bei den großen Inline-City-Marathons liegt inzwischen bei 41 Jahren. Diese Art der Strassenrennen ist zwar gut für den Breitensport, aber auf der Straße allein fährt Speedskaten in Deutschland in eine Sackgasse.
Die Zukunft liegt auf den Inline-Bahnen, das zeigen die führenden Nationen (Italien, Frankreich, USA, Kolumbien), die über ausreichend viele Bahnen in den Gemeinden verfügen, ähnlich den Leichtathletikstadien bei uns.
In Deutschland sieht es überall dort gleich anders aus, wo noch Bahnen aus der guten alten Rollschnelllaufzeit vorhanden sind. In Darmstadt, Gross-Gerau, aber insbesondere in den östlichen Bundesländern erfreut sich Speedskaten größter Popularität. Wo allerbeste Trainingsvoraussetzungen gegeben sind, wie bspw. in Gera, bleiben Erfolge nicht aus. So konnte die 17jährige Sabine Berg aus Gera im Vorjahr die Juniorinnen-Weltmeisterschaften in Kolumbien gewinnen.
Weitere Informationen zum Verein: www.speedtam-bodensee.de
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Skateday am 10.08.2008,
www.speedteam-bodensee.de