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© Foto: getty images
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Gegen 1:40 Uhr war es soweit – das Olympische Feuer wurde im Olympiastadion von London entzündet. Insgesamt war die Zeremonie eine abwechslungsreiche, mitreißende Show. Die Fahnenträgerin Natascha Keller hat eine überaus gut gelaunte deutsche Mannschaft ins Stadion geführt.
Eine Reise durch die britische Geschichte und die britische Kultur, so lässt sich das Thema der Eröffnungsfeier zusammenfassen. Es begann mit einer imposanten Inszenierung der britischen Geschichte, von frohen Ereignissen wie bedeutenden Erfindungen bis hin zu nachdenklicheren Szenen, in denen den Opfern der Weltkriege gedacht wurde.
Anschließend oblag es Daniel Craig in seiner Rolle des James Bond die Queen aus dem Buckingham Palast abzuholen und per Helikopter ins Olympiastadion zu begleiten. Dabei wagten beide den Fallschirmsprung über dem Olympiastadion. Soweit zumindest zeigte es ein Film, an dessen Ende tatsächlich Queen Elizabeth II. unter den Augen aller Zuschauer das Stadion betrat. Begleitet wurde sie von Jacques Rogge, dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees.
Die nächsten Szenen ließen Märchen- sowie Filmfiguren sowie Musik aus britischer Feder aufleben. Zu den Klängen des London Symphonic Orchestra sitzt Rowan Atkinson, besser bekannt als Mr. Bean, am Keyboard und macht das, was er am besten kann: Faxen. Sein typisch britischer Humor durfte nicht fehlen.
Nach einer stimmungsvollen Show marschierten nacheinander die Athleten der 204 teilnehmenden Nationen ein. Den Anfang machte traditionell Griechenland, das Geburtsland der Olympischen Spiele, als letztes ist immer der Gastgeber an der Reihe. Deutschland war als 73. Nation dran und zeigte sich ausgelassen freudig und fotografierend.
Das größte Geheimnis sollte erst zum Ende der Feier gelöst werden – wer darf das Feuer entzünden? Nach den üblichen Zeremonien, wie dem Hissen der Olympischen Fahne und dem Schwur des Olympischen Eids, sowie der offiziellen Eröffnung durch die Königin, war es endlich soweit. Doch wer jemanden Prominentes erwartet hatte, wurde enttäuscht. Gemäß der Losung, dass Olympische Spiele die Treffen der Jugend sind, oblag es sieben Jugendlichen, die allerdings ebenfalls bereits erfolgreiche Sportler sind, das Feuer gemeinsam zu entfachen.
Die sehr stimmungsvolle und originelle Feier ging mit Musik von Sir Paul McCartney zu Ende. Bleibt zu hoffen, dass die Wettkämpfe ebenfalls so erfreulich über die Bühne gehen.
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