(Funsport)
Bericht zum 3. Netzathleten-Teamtreffen der *Spass AG* vom 28. Januar bis 30. Januar 2011 in der Hansestadt Bremen
Nordic Walking - oder wie bringe ich 62 Sportarten unter einen Hut?
Bericht zum 3. Netzathleten-Teamtreffen der *Spass AG* vom 28. Januar bis 30. Januar 2011 in der Hansestadt Bremen
Was in der virtuellen Welt der Netzathleten unter dem ersten Teamkapitän und Teamgründer Helmut, mittlerweile Ehren- und Alterspräsident des Teams, aus einer lustigen Idee heraus entstanden ist, wird mittlerweile immer mehr zum festen Bestandteil des realen Terminkalenders der Mitglieder, nicht zuletzt deswegen, weil sich nicht nur Sportarten-, sondern sogar länderübergreifend tolle, feste Freundschaften gebildet haben und die ,Chemie' im Team einfach stimmt, deswegen war es am letzten Januarwochenende 2011 wieder soweit.
Die Mitglieder des Netzathleten-Teams *Spass-AG* trafen sich nach der Premiere mit Bauchtanz im Dezember 2009 in Köln, dem 2. Treffen mit Wandern, Schwimmen, Ballspielen und Wikingern im Juli 2010 in Rickenbach im Schwarzwald nun erneut in Bremen, um ein fröhliches, überraschendes und spannendes Wochenende zu verbringen.
Für den jeweiligen Kapitän des Teams, der nach jedem Treffen neu gewählt wird, ist es natürlich nicht einfach das vorgesehene Rahmenprogramm aufzustellen, denn bei den diesmal teilnehmenden 14 von 19 Mitgliedern sind 62 verschiedene, hier online angegebene Sportarten unter einen Hut zu bringen, mit örtlichen Gegebenheiten zu kombinieren und so für allerlei Kurzweil zu sorgen. Dabei darf nicht vergessen werden genügend Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme zu stellen und der Dehydration entgegenzuwirken, was unserem derzeitigen Käpt'n Pünktchen hervorragend gelungen ist..
Nach dem Eintreffen und Einchecken der Teammitglieder am Freitag im Hotel wurde eine große Wiedersehensfeier abgehalten, bei der Neuigkeiten ausgetauscht, versteckte Hinweise auf die geplanten Aktivitäten abgegeben und in Erinnerungen ob der letzten Treffen geschwelgt wurde, wobei natürlich Nahrungsaufnahme und Flüssigkeitsausgleich eine tragende Rolle spielten..
Wurden in Köln noch zaghaft einige Fotos geschossen, so sah man sich hier einem wahren Blitzlichtgewitter ausgesetzt. Schon gleich an diesem ersten Abend, den man in gemütlicher Runde im Café del sol startete, wurden Gesichter, Grimassen und vermeintlich unbeobachtete Momente in Szene gesetzt. In dem gut besuchten Restaurant wähnten sich die Gäste entweder in einem Unwetter oder als Komparsen in einem Film. Die erste Speicherkarte wurde dann am "Stammtisch" im Hotel mit Daten gefüllt. Die Zweite kam dann Samstag zum Einsatz...
Am Samstag dann musste die *Spass-AG* nach einem ersten Rätsel zum Ausgangspunkt der geplanten Stadtrallye, welcher erraten werden musste - um dann erneut am Fuße des Bremer Roland und des Rathauses, beides auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe, erneut mit einem Rätselbogen für jedes Mitglied konfrontiert zu werden. Teamwork war also gefragt um den gesuchten Lösungsspruch zu ermitteln.
Am Anfang noch zäh in die Gänge kommend, entwickelten die Teammitglieder jedoch dann schnell verschiedene Strategien, entweder Passanten fragend, über einem Stadtplan verzweifelnd, Anhaltspunkte suchend, jedoch immer zielstrebig, wie es sich für Sportler gehört und fotografierend, wie es sich für Touristen gehört, um ans Ziel zu kommen.
Unter eisigen Bedingungen zogen wir durch die Gassen, gepeinigt von Wind und Feuchtigkeit und einer Kälte, die unter sämtliche Mützen und Parkas fegte.
Es hätten noch 500 Fotos mehr sein können, hätten nicht die Kameras den Geist aufgegeben, so manches Mitglied unseres Teams war überhaupt nur hinter der Kamera zu erahnen und hätte jedem japanischen Touristen zur Ehre gereicht.
Dabei wurden ein Teil der Bremer Geschichte erkundet, die Bremer Stadtmusikanten besucht, ehrfürchtig der Dom bestaunt, die pittoresken Häuschen des Schnoorviertels, in dem sogar das kleinste Hotel der Welt beheimatet ist, bewundert.
Wie ein rettendes Ufer erschien da auf einmal ein kleines Café, mit fest gefrorenem Grinsen zog man in langer Schlange ein und taute bei Kerzenschein und heißen Getränken langsam wieder auf...
Nach dieser kleinen Stärkung wurde die Böttcherstrasse besucht, nach weiterer Kohlehydratezufuhr in einem typischen Bremer Bierhaus die Schweine der Sögestrasse gefüttert, was natürlich unser kleinstes Teammitglied Hubert besonders freute, bevor das ganze Team an der Weser entlang über Bremens Flaniermeile 'Schlachte' zu einer kleinen Feier in ein tolles mexikanisches Restaurant einkehrte um sich nun endgültig für den bevorstehenden Abend zu stärken.
Danach ging es, einige Cocktails und Drinks schwerer, (natürlich rein anti alkoholisch!) zum Bowlen, wo auf zwei Bahnen äußerst vergnügliche, sportlich-ehrgeizige, feucht-fröhliche Stunden verbracht wurden.
Herrlich, wenn man später so die Aufnahmen betrachtet, wie ehrgeizig doch alle waren und welch herrliche Figur ein jeder abgab :-)
Und toll, dass man auch was gelernt hat nach der Hälfte der Zeit: man hält die Kugel mit Daumen und Mittel-und Ringfinger, nicht Zeige- und Mittelfinger. :-)
Und rosa und pink war für die Damen, Helmut ;-)
So mancher entdeckte bei sich überraschend verstecktes Talent und ich bin mir sicher, einige Bowlingbahnen werden in Zukunft öfters Besuch von unseren Mitgliedern erhalten.
Die Zeit verging jedenfalls viel zu schnell und manch trauriger Blick blieb auf den Bahnen, die doch soviel Freude machen hängen.
Die Blicke jedoch verschwanden spätestens dann, als es dann im Teamhotel zur Preisverleihung der Bremer Stadtrallye kam.
Nachdem alle die richtige Lösung gefunden hatten, bekamen auch alle ein original Bremer Büddel als Preis, was als Ausgleich für die ganze Lauferei - eben das Nordic Walking in der
Altstadt - gerne in Empfang genommen wurde.
Am Sonntag Morgen sah man vorwiegend blasse und ..ja, soll man sagen: nachdenkliche Gesichter?
Oder eher leicht angeschlagene, aber dennoch wacker frühstückende Nachtbummler?
Jedenfalls dauerte es eine geraume Zeit, bis die Gespräche wieder in Gang kamen.
Als dann unsere Teamchefin eintraf, verstummte die versammelte Gemeinde kurz wieder, aber auch das legte sich schnell :-).
Es ist halt Winter, da sieht man nicht immer braun gebrannt und entspannt aus.
Es wurde dann noch ein Gemeinschaftsfoto vor dem Hotel geschossen, bevor es schon wieder Abschied nehmen hieß, da bereits schon die Rückreise auf dem Programm stand.
Nach dem Auschecken ging es auf die teilweise sehr weiten Heimwege, quer durch die Republik und ins Ausland zurück, mit Wehmut, dass das Wochenende so schnell verging und wir uns jetzt teilweise nur wieder eine zeitlang online treffen - und doch denke ich, wir sind uns alle einig, dass es wieder ein tolles Treffen war, was somit für uns alle heißt:
Heike sei bereit! Kaiserslautern! Wir kommen!!!
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