Jens Frede |
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7552 Aufrufe | 1 Kommentar | 29.06.2008 |
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(Triathlon) Jens ist im Fußballfieber. Doch bevor das EM-Finale beginnt will er noch den Triathlon von Bad Bodenteich Revue passieren lassen, um sich optimal auf den nächsten Triathlon in St. Peter Ording vorzubereiten
Entschieden wird auf der Strecke
Fußball und Triathlon sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Das sieht man schon an den Weisheiten. Das Rad und der Ball sind rund. Der nächste Wettkampf ist immer der Schwerste und Entschieden wird auf der Strecke (Platz)....
An diesem Finanlsonntag, an dem Deutschland nach 12 Jahren wieder Europameister werden kann, schaue ich auch auf meinen Sport (der ist immer noch Triathlon) mit der Fußballerbrille.
1:0 für das kalte Bad Bodenteicher Wasser
Meine letzte Partie in Bad Bodenteich gegen mich am vergangenen Sonntag war insgesamt zufriedenstellend. Doch zuerst bin ich nicht ins Spiel gekommen, da mich mein Gegner (das Wasser) kalt erwischt und mich nach wenigen Minuten bereits aus dem Konzept gebracht hat. So konnte ich nicht mein Spiel aufziehen, wie ich es geplant hatte (ich konnte nicht durchkraulen). Meine Zielzeit erschien mir sehr weit entfernt. Ich lag 0:1 zurück
Ausgleich auf der Radstrecke
Erst im Mittelteil, dem Radfahren, fand ich zu meiner Taktik und konnte offensiv über die Flanken kommen. Dieses Überraschungsmoment nutzte ich, um meine Mitfahrer locker links zu überholen und somit einige Plätze und Zeit gut zu machen. Damit war das Spiel wieder offen: 1:1.
Der nötige Biß fehlte
Beim Laufen hatte ich zunächst das Gefühl, als wenn ich von hinten gerätscht geworden wäre. Zwar kam ich irgendwann schneller wieder voran, aber da hätte ich noch ein wenig mehr Drive reinsetzen können. Im Nachhinein wäre eine Zeit unter 25 Minuten statt der 26:21 für 5,2 Kilometer drin gewesn. Da wäre ein Kantersieg. Hier muss ich auf jeden Fall an meiner mentalen Stärke arbeiten. Der Klinsmanneffekt sollte auch im Triathlon möglich sein.
Die Aufstellung war eine Katastrophe
Außerdem muss ich auch noch an meiner Aufstellung arbeiten: Der Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren war, gelinde gesagt, eine Katastrophe. Ich habe Insgesamt fürs Wechseln 4 Minuten gebraucht. Da sind war auch die Anwege vom See zum Rad, Vom Platz zur Radstrecke und vom Platz zur Laufstrecke mit drin. Aber das Umziehen erschien mir viel zu lang. Mindestens eine Minute ist da noch zu sparen. Mit dieser Reduzierung wäre ich statt 40. sogar 37. geworden.
Dennoch, muss ich sagen, die Zeit von 1:39:45 Std. war in Ordnung. Ich habe mein Ziel von 1:45 deutlich unterboten. Aber ich habe gemerkt, da geht noch mehr.
Mit Visualisierung zum Erfolg
So nun heißt es aber von diesen Fehlern zu lernen und aufs nächste Spiel zu schauen. Ich habe mich für den Gegen-den-Wind-Triathlon in St. Peter Ording angemeldet, der am 12. Juli stattfindet. Leider konnte ich in dieser Woche nicht so viel machen, weil ich auf Dienstreise war und mich dann auch noch eine Erkältung kalt erwischt hat. So konnte ich mich leider nur visualisierend auf den nächsten Wettkampf vorbereiten. Aber, so habe ich das an diesem Wochenende in einem Vortrag gehört, ist genauso wichtig wie körperliches Training.
Letzte Vorbereitung vor dem Saisonfinale
Dieser Triathlon hat eine Besonderheit, man schwimmt im Meer. Ich bin gespannt. wie ich diese Herausforderung meistere. Ich bin aber auch guter Dinge. Wenn ich einige Fehler abstelle, die ich in Bad Bodenteich gemacht habe, werde ich mich weiter verbessern und mich für ein packendes Saisonfinale am 23. August in Wolfsburg qualifiziere.
So, jetzt beginne ich aber erstmal mit den Vorbereitungen für das EM-Finale Deutschland gegen Spanien und drücke unserer Elf die Dauemen, dass sie den Spaniern einige Überraschungen auftischen.
Und ein Appell an Ballack: Junge, beiß die Zähne zusammen!!!
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