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© Foto: FiVB
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Brasiliens Volleyball-Frauen haben ihren Titel von Peking überraschend verteidigt: Die Brasilianerinnen gewannen 3:1 (11-25, 25-17, 25-20, 25-17) gegen Top-Favorit USA, der nur im ersten Satz seine Extra-Klasse zeigte. Die Bronzemedaille sicherte sich Japan, das im kleinen Finale 3:0 (25-22, 26-24, 25-21) gegen Korea siegte.
Wenn der Weltranglisten-2. den Weltranglisten-1. besiegt, darf man sicherlich nicht von einer Sensation sprechen, dennoch ist der erneute Olympiasieg für Brasiliens Frauen eine große Überraschung. Zu dominant waren die US-Amerikanerinnen in den vergangenen Jahren und Monaten, zu gut im olympischen Turnier. Der Vergleich in der Vorrunde war noch mit 3:1 an die USA gegangen.
Der erste Satz verlief vielleicht zu deutlich für den Favoriten, denn danach spielte nur noch Brasilien. Angeführt von Außenangreiferin Jaque, die am Ende mit 18 Punkten erfolgreichste Akteurin des Finals war, steigerten sich die Brasilianerinnen von Spielzug zu Spielzug und bauten die Amerikanerinnen ab. Vor allem die körperliche Überlegenheit kam nich wie gewohnt zum Tragen, auch US-Superstar Destinee Hooker blieb über weite Strecken des Spiels blass. Nach dem Matchball brachen alle Dämme bei den Brasilianerinnen, die vor Freude übereinander herfielen. Damit verpasste US-Trainer Hugh McCutcheon das Gold-Double, denn 2008 führte er die US-Männer zum Olympiasieg. Dagegen kann es für ein brasilianisches Paar zu Doppelgold reichen: Jaque hat ihren Olympiasieg eingefahren, ihr Ehemann Murilo greift morgen gegen Russland nach den Sternen.
Im kleinen Finale waren die Japanerinnen den entscheidenden Tick besser. In jedem Satz reichten wenige Aktionen, um den Erfolg einzufahren. Zwar machte Koreas Super-Star Kim 22 Punkte, aber Japans Sakoda machte gar 23 Punkte.
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