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(Fußball)
Der Bundestrainer äußert sich auf der Pressekonferenz zu dem nächsten Gegner der deutschen Nationalmannschaft.
Nachdem im Viertelfinale einer der Turnierfavoriten mit 3:2 nach Hause geschickt worden ist, mahnte Joachim Löw heute Vormittag auf der täglichen Pressekonferenz des DFB nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Arroganz sei in einem Halbfinale als Letztes angebracht.
Der Trainerstab werde in Gesprächen mit der Mannschaft und einzelnen Spielern sicherstellen, dass keiner die Aufgabe am kommenden Mittwoch auf die leichte Schulter nimmt und die Einstellung bei jedem Spieler stimmt. Gerede vom Finale dulde er bei keinem Teammitglied.
Der 48-Jährige weiß aus seiner Erfahrung als Trainer bei Fenerbahce Istanbul ganz genau um die Identifikation der Türken mit dem Fußball, die in diesem Ausmaß kaum irgendwo auf der Welt wieder zu finden sei. Daher spiele die türkische Mannschaft auch stets mit ihrem ganzen Herzblut und sei immer ein gefährlicher Gegner.
Dies gelte auch trotz der durch Verletzungen und Sperren angespannten Personallage der Mannschaft Fatih Terims. Der türkische Nationaltrainer hatte zuletzt gar angekündigt, notfalls seinen dritten Torwart im Feld aufstellen zu wollen.
Anders sieht es hingegen im deutschen Lager in Tenero aus. Der im Viertelfinale noch wegen einer angebrochenen Rippe ausgefallene Torsten Frings ist wieder einsatzfähig, so dass Löw personell aus dem Vollen schöpfen kann.
Zu seiner Aufstellung ließ er sich aber wie gewohnt nichts entlocken. Fest stehe aber, dass die offensive Spielanlage der deutschen Mannschaft auch im Halbfinale nicht geändert werde. Egal ob das taktische Grundkonzept nun aus einem 4-5-1 oder dem klassischen 4-4-2 bestehe.
Trotz der Wichtigkeit der Partie hofft der Bundestrainer, dass es in den deutschen Städten ebenso wie in Basel ein friedliches und gemeinsames Fest türkischer und deutscher Anhänger geben wird. Schließlich gehe es ja „nur“ um Fußball.
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