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(Fußball)
Der Bundestrainer nennt Gründen für die „gerechtfertigte Niederlage“ gegen Kroatien.
Joachim Löw zeigte sich einen Tag nach dem 1:2 im zweiten Gruppenspiel gegen Kroatien verständlicherweise enttäuscht. Dennoch suchte der 48-Jährige nicht nach Entschuldigungen für die mangelhafte Leistung sondern brachte verschiedene Kritikpunkte zur Sprache.
Vor allem das Tempo war Löw nicht hoch genug. Bereits in der ersten Viertelstunde sei zu erkennen gewesen, dass man sich von der defensiven Spielweise der Kroaten einlullen ließ. So forderte er für die Zukunft deutlich mehr Laufbereitschaft.
Auch das Umschalten von Angriff auf Abwehr sei ihm zufolge ohne ausreichende Organisation vonstatten gegangen. Besonders die Kommunikation unter den Spielern und den einzelnen Mannschaftsteilen hatte dem DFB-Coach nicht gefallen.
Mit der individuellen Leistung des Großteils der Mannschaft war Löw ebenfalls nicht einverstanden. Einzelkritik werde aber nicht öffentlich ausgetragen sondern intern geklärt. Dennoch sprach er Philipp Lahm ein Lob für dessen gute Leistung aus.
Die Analyse des Spiels ist jedoch noch nicht beendet. Bis heute Abend werden sich Trainerteam und Mannschaft unter anderem in Einzelgesprächen mit der Partie auseinandersetzen, ehe morgen die konkrete Vorbereitung auf den nächsten Gegner Österreich beginnt.
Dann scheinen personelle Veränderungen angesagt zu sein. Zum einen sind Lukas Podolski, Marcel Jansen und der gelobte Lahm angeschlagen und können zumindest am heutigen Freitag nicht trainieren, zum anderen attestierte Löw Arne Friedrich und Heiko Westermann gute Arbeit im Training.
Trotz der wenig zufrieden stellenden Partie gegen die Kroaten bewahrte Löw seinen Optimismus, denn seine Mannschaft zeigte nicht ihr „wahres Gesicht“. Zwar werden die Österreicher am Montag sehr motiviert auftreten, aber auch Löw garantierte ein anderes Auftreten seines Teams.
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