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(Fußball)
Für Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger könnte sich trotzdem einer starken EM ihr Reservistenschicksal wiederholen.
Das deutsche „Traumduo Poldi und Schweini“ begeisterte während der dreiwöchigen EM-Endrunde hierzulande die Fußballfans. An sieben der zehn Tore der DFB-Elf war zumindest einer der beiden beteiligt, fünf erzielten sie dabei gar selbst.
Die gezeigten Leistungen bringen jedoch bei ihrem Klub, dem FC Bayern München keinerlei Kredit. Das stellten sowohl Manager Uli Hoeneß als auch Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge unlängst klar.
Ganz im Gegenteil, ähnlich wie dem griechischen EM-Helden Angelos Charisteas vor vier Jahren bei Werder Bremen droht ihnen ungeachtet der starken Auftritte wie in der vergangenen Spielzeit ein erneutes Dasein als Ergänzungsspieler.
Zwar fällt Mittelfeldass Franck Ribéry zunächst aufgrund eines Syndesmosebandrisses aus, eine Rolle, die vor allem Schweinsteiger übernehmen könnte, aber auf lange Sicht wird sich da kein Platz in der Startaufstellung ergeben. Denn der wird dem Franzosen zweifelsohne freigehalten. Für Podolski als drittem Stürmer hinter Luca Toni und Miroslav Klose sieht es ohnehin schlecht aus.
Besonders prekär stellt sich die Situation der beiden aber erst dar, wenn man einen Blick auf die Personalpolitik der Münchner wirft. So soll neben Angreifer Mario Gomez vom VfB Stuttgart auch Mittelfeldregisseur Aliaksandr Hleb von Arsenal London ein Wunschkandidat sein.
Genügend Angebote für einen Wechsel hätten die 23-Jährigen dahingegen aus dem In- und Ausland. So sind an Podolski außer seinem Ex-Klub 1.FC Köln und dem SV Werder Bremen auch Juventus Turin und Tottenham Hotspur interessiert.
An der Weser wird aber, hauptsächlich von Torsten Frings, auch Schweinsteiger als möglicher Neuzugang ins Gespräch gebracht. An einer Verpflichtung des Duos soll Juventus Turin ebenfalls interessiert sein. Allerdings könnte auch bereits in diesem Sommer der Traum Schweinsteigers in Erfüllung gehen, in der englischen Premier League zu spielen.
Sowohl Manchester United als auch der FC Chelsea sollen britischen Medienberichten zufolge 15 Millionen Euro für Schweinsteiger geboten haben. Es könnte also noch vor dem ersten Spiel gegen Hamburg am 15. August viel Trubel geben an der Säbener Straße.
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