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Das Hammerwurf-Finale der Olympischen Spiele in Peking wird ein juristisches Nachspiel haben,
IOC will Vorwürfe prüfen
Das Hammerwurf-Finale der Olympischen Spiele in Peking wird ein juristisches Nachspiel haben, Silber und Bronze müssen möglicherweise an Nachrücker vergeben werden. Noch im September will sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit dem Dopingverdacht gegen die weißrussischen Hammerwerfer Vadim Deviatovskiy und Iwan Tichon beschäftigen. "Ja, die Disziplinarkommission wird den Fall Ende des Monats diskutieren", sagte IOC-Sprecherin Emmanuelle Moreau.
Deviatovskiy hatte am 17. August die Silbermedaille vor Tichon gewonnen. Olympiasieger wurde überraschend der Slowene Primoz Kozmus. Die russische Agentur All Sport hatte am Mittwoch berichtet, Deviatovskiy und Tichon seien in Peking positiv auf Testosteron getestet worden. Dies wollte der weißrussische Leichtathletik-Verband allerdings nicht bestätigen.
Verband weiß von nichts
"Wie können wir etwas kommentieren, was wir nicht haben?", meinte Sprecherin Anastasija Marinina. Bisher habe der Verband weder Dokumente noch eine Bestätigung für einen positiven Test seiner Athleten erhalten. Das habe ich heute bei einen Persöhnlichen Gespräch mit Deviatovskiy auch erfahren. Hier muss noch betont werden daß die beide keinersfalls dicke Freunde sind und auch nicht zusammen trainieren. Deviatovskiy trainiert alleine mit hilfe von seinem Bruder und anderen Freunden. Tikhon trainiert mit Litvinov.
"Deviatovskiy und Tichon weisen alle Vorwürfe zurück. Jeder Mensch kann in seinem Körper einen unterschiedlich hohen Anteil an Testosteron haben", sagte die Verbandssprecherin. Für die Dopingtests während der Sommerspiele ist das IOC zuständig, für Abwicklung und Analyse die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. Die WADA lehnte eine Stellungnahme ab und verwies auf die Zuständigkeit des IOC. Ich habe auf jeden Fall die Information daß beide in Weltfinale in Stuttgart starten dürfen.
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