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© Foto: pixelio.de/ Bredehorn Jens
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(Fußball)
Der nächste Superstar für die Bundesliga! Bereits am späten Montagabend bestätigte Schalke 04 den Transfer des niederländischen Nationalstürmers Klaas-Jan Huntelaar vom AC Milan zu den “Knappen”.
Der 27-Jährige wechselt für eine Ablöse von 14 Millionen Euro kurz vor Schließung des Transferfensters ins Oberhaus. Die große Shopping-Tour von Felix Magath ist damit aber noch lange nicht beendet: Auf ihrer Vereinshomepage vermeldeten die “Königsblauen” jüngst den Wechsel des französischen Innenverteidigers Nicolas Plestan nach Gelsenkirchen als perfekt. Zudem wird Atletico-Star José Manuel Jurado für rund 13 Millionen Euro die Offensivabteilung im Mittelfeld verstärken.
Für Fans in “Königsblau” sind die letzten Stunden vor Ablauf der Transferfrist fast schon wie Weihnachten und Ostern zusammen: Binnen kürzester Zeit bestätigte Magath die Verpflichtung dreier echter Hochkaräter - je einen für jeden Mannschaftsteil. Um den Niederländer Huntelaar hatte sich im Sommer vergangenen Jahres auch schon der VfB bemüht, damals jedoch vergebens - stattdessen schloss sich der Ex-Madrilene den “Rossoneri” an. Diese befinden sich aktuell aber ebenso im Kaufrausch und sicherten sich nach der Ibrahimovic-Leihe nun auch die Dienste von “Citizen”-Star Robinho zum Schnäppchen-Preis von 15 Millionen Euro.
Huntelaar-Transfer: Schalke auf großer “SSV”-Shopping-Tour
Für Huntelaar, der in 25 Pflichtspielen für Milan - oft als “Edeljoker” eingewechselt - immerhin sieben Mal das Tor traf, war im neuen Starensemble von Coach Massimilano Allegri deshalb kein Platz mehr. Magath erkannt die Gunst der Stunde und schlug zu. Ebenso ein Kandidat für die Startelf dürfte der vom frisch gebackenen Supercup-Sieger Atletico Madrid losgeeiste José Manuel Jurado sein. Der torgefährliche Mittelfeld-Akteur traf erst gestern Abend beim 4:0-Auftaktsieg seiner Elf gegen Gijon - und sagte später auf der Atletico-Website: “Es gibt Momente im Leben, da kannst du nicht nein sagen.”
Dritter Neuer im Bunde ist der 29-jährige Franzose Nicolas Plestan von OSC Lille. Der Defensivausputzer ist für die Innenverteidigung eingeplant und könnte Nationalspieler Christoph Metzelder den Stammplatz streitig machen. Dieser hatte bei den ersten beiden Auftaktpleiten in Hamburg und gegen Hannover enttäuscht und droht nun - wie schon zu Real-Zeiten - auf die Bank verdrängt zu werden. “Ich bin davon überzeugt, dass er seine Verunsicherung ablegen wird. Aber man muss abwarten, wann das sein wird”, wird Magath auf der Kicker-Homepage zur Personalie Metzelder zitiert. Über die genauen Ablösemodalitäten für Plestan sind bis dato keine weiteren Details bekannt, allerdings verplichtete der französische Erstligist aus Lille im Gegenzug den beim HSV auf das Abstellgleis geratenen Tschechen David Rozehnal als Ersatz für den abgewanderten Abwehrchef.
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