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(Fußball)
Die Lage hat sich entspannt. Während Edmund Becker zuletzt eine üppige Verletztenliste beklagte, gab er am Mittwoch Entwarnung. Am späten Donnerstag erwartete Karlsruhes Trainer seine Nationalspieler Joshua Kennedy, Edmond Kapllani und Alexander Iashvili zurück.
Die Lage hat sich entspannt. Während Edmund Becker zuletzt eine üppige Verletztenliste beklagte, gab er am Mittwoch Entwarnung. Bis auf Andreas Görlitz und Godfried Aduobe seien alle einsatzfähig, selbst Michael Mutzel. Am späten Donnerstag erwartete Karlsruhes Trainer seine Nationalspieler Joshua Kennedy, Edmond Kapllani und Alexander Iashvili zurück.
Maik Franz wird der Startelf für das Spiel in Frankfurt definitiv angehören. Der Innenverteidiger fehlte beim 0:2 gegen Köln wegen eines Muskelfaserrisses. "Da haben wir gesehen, wie wertvoll er für uns ist", sagt Becker. "Es ist seine Präsenz, auf dem Platz wie in der Kabine. Er pusht und versteht es, die anderen mit einer Aktion aufzuwecken." Auch hinsichtlich des Spielaufbaus vermisste ihn der Coach, "besonders seine guten und überraschenden Pässe in die Spitze. Das dauert sonst bei uns zu lange."
Nun will es der Spielplan so, dass für Karlsruhe innerhalb von neun Tagen zwei Auswärtsspiele anstehen. Für Franz zwei besonders heikle, in Frankfurt und in Stuttgart. Vergangene Saison hatten ihn Ioannis Amanatidis und Mario Gomez wegen seiner grenzwertigen Spiel- und Verhaltensweise öffentlich an den Pranger gestellt, was ihn nach eigener Aussage zum "meistgehassten Spieler der Liga" machte.
Becker will im Vorfeld mit seinem Kapitän reden. "Wir wollen ihn nicht verbiegen und zu einem zahnlosen Tiger machen, brauchen seine Aggressivität und Impulsivität", erklärt der Coach, "aber er muss die richtige Balance finden und darf nicht überziehen. Nur: Das ist ganz, ganz schwer zu kanalisieren." Franz freut sich auf die Spiele: "Da wird was los sein. Stimmung, Emotionen, deswegen gehen die Fans ins Stadion." Dass Amanatidis fehlt, "ist schade. Nicht wegen dem, was vorgefallen ist, sondern weil ich mich gerne mit den besten Stürmern der Liga messe." Sein Verhalten will er nicht umstellen. "Ich werde gar nichts ändern, weil ich mir nichts vorzuwerfen habe."
Robin Friesch
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