(Sportschießen)
Ziel ist es, mehr Frauen für Führungspositionen in den Schützenvereinen und –verbänden zu qualifizieren. Nun folgte das 3. von insgesamt 4 Modulen der Seminarreihe "Mentoring und Superleadership" für Frauen im DSB.
Am 10. und 11. April beschäftigten sich wiederum eine große Delegation von Schützenfrauen im DSB in der Weiterbildungsreihe "Mentoring und Superleadership" mit dem Thema "Superleadership" für Damen in der Welt der Sportschützen in Wiesbaden . Wie schon in den beiden voran gegangenen Modulen führte Frau Verena Braun souverän und kompetent durch diese beiden Tage.
Zu Beginn beschäftigten wir uns mit dem Begriff „Leadership“. Wörtlich übersetzt bedeutet dies „Führerschaft“. Dieses Wort hat in Deutschland immer noch einen etwas bitteren Beigeschmack. Deshalb definieren WIR:
„Leadership heißt, eine führende Rolle ausführen“.
Verena Braun gab uns einen Überblick zum Thema Führungsqualitäten als Grundlagenreferat. Wir lernten die unterschiedlichen Führungskompetenzen im Wandel der Zeit kennen. Während früher der „Beste seines Faches“ zur Führungskraft wurde, werden heute wesentlich mehr Anforderungen an die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Personen gestellt. Dies wissen auch die Firmen und investieren in die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Mitarbeiter. Ein sehr einprägsamer Leitsatz für Führung lautet:
„ Wer andere führen will, muss sich zuerst selber führen“.
Unter diesem Motto stand dann auch das gesamte Seminarprogramm dieses Wochenendes.
Zuerst beschäftigten wir uns mit den Strategien, Visionen & Motivationen eines Leaders. An dieser Stelle war das „Kehr-Modell“ sehr interessant. Hier wird deutlich, inwieweit der Mensch die Führungsaufgabe wahrnehmen kann, will und darf. Den Abschluss des Grundlagenreferats bildeten die Themen Good Governance sowie die Werte eines Leaders.
Um die Theorie durch die Praxis zu stützen führten wir eine Übung mit Hilfe eines Wollknäuels durch. So konnten wir ein Netzwerk verdeutlichen und unsere Führungsvorlieben erstmals kund tun. Und dann ging es ans Eingemachte! Wir beschäftigten uns intensiv mit unserem eigenen Führungsstil und unseren Führungsqualitäten.
Hier kamen wir auch wieder auf die 16 Lebensmotive zurück, die uns seit der letzten Seminareinheit begleiten. Wir überprüften unsere intrinsische Motivation, klärten für uns, was wir für ein Leben führen, ermittelten unseren Führungslevel und bemühten uns, dass wir uns selbst begreifen konnten. Um unsere Erkenntnisse auszuprobieren, wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt. Dort erhielten wir zuerst die Aufgabe, eine Gruppenleaderin zu finden bzw. zu bestimmen. Diese sollte dann im Plenum den Prozess vorstellen.
Interessant war bei den einzelnen Vorstellungen, die unterschiedlichen Strategien, die in den Gruppen angewendet wurden. Das letzte Referat ging der Fragestellung nach, „wer kann Leader sein?“ Hier beleuchteten wir die Rolle des Leaders genauer. Dazu betrachteten wir die 6 Problemlösungsstrategien, die für einen Leader in Frage kommen. Weiterhin streiften wir erneut das Thema Zeitmanagement. Hier erkannten wir, dass wir uns von unseren mentalen Fesseln lösen müssen um gute Leader zu sein. Unsere wichtigste Erkenntnis nach diesem Referat war, dass ein guter Leader mit sich im Reinen sein muss.
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