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(Mountain Bike)
3. Etappe unserer 3-Tage Tour durch den Frankenwald von 27.-29. Juni 2008
am 29.07.2008 sind wir auf die letzte unserer 3 Frankewald Etappen gestartet. Von unserer Unterkunft in Döbra bei Familie Weber ging es direkt am Sportplatz vorbei auf den ca. 850 Meter hohen Döbraberg. Wie immer sind die Anstiege knackig und ohne einigermaßen Fahrtechnik nicht ohne Schieben zu packen. Oben auf dem Döbraberg steht ein Aussichtsturm von dem aus man einen tollen Rundumblick über den Frankewald hat. Wir waren aber mehr an der Abfahrt über die Skipiste interessiert, weil einen Wiesentrail findet man nicht alle Tage:

vom Döbra Berg runter galt es erst einmal ca. 300 hm zu verbraten. Wir haben es uns dann auch nicht nehmen lassen, einen kleinen Abstecher in den Döbra Fun Park zu machen. Dort sind künstlich Trails angelegt, die zum einen Spaß machen, aber auch die Technik schulen. Es geht darum, Holzstege und Brücken zu überwinden, Wellen und Spitzkehren zu fahren und auf schmalsten Trails sauber die Spur zu halten. Wer möchte kann extra steile Trails bergauf knacken oder diese mit Spaß runterfahren. Damit man sich nicht überschätzt, sind die Abfahrten analog zum Skipistensystem mit blau, rot und schwarz gekennzeichnet. Das wollten wir natürlich nicht auslassen, bevor wir dann mit einem sanften Anstieg schön durch bewaldetes Gebiet gecruist sind. Richtung Rodeck fährt man auf super schönen Forstwegen durch enge Täler oder oben auf dem Kamm entlang. Noch immer sind die Auswirkungen von Kyrill zu sehen, der hier Schneisen von mehr als 100 Metern in den Wald gehauen hat. Die Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, aber man sieht eben immer noch wie stark die Verwünstung ist. Einigen Trailpassagen folgt ein kurzes Asphaltstück, bevor es runter zur Rauschenhammer Mühle geht. Ein schönes flaches Rollstück führt zu einem knackigen Anstieg nach Elbersreuth. Weiter auf Asphalt biegt man rechts ab über ein ganz kurzes Wiesenstück in einen der schönsten Trails den wir im Frankenwald kennengelernt haben bis runter nach Fels. Das ist schon großes Tennis und macht richtig Spaß. In Fels lohnt es sich einzukehren, der Gasthof bietet alles was Bikerherz begehrt und man ist als Sportler herzlich willkommen. Wer kein Shirt zum Wechseln mit hat, bekommt von der Wirtin ein T-Shirt geliehen, wer will, kann sogar die Dusche in Anspruch nehmen. Alle Achtung! Nach der Pause geht es über Schotter knackig bergauf und der erste Klos ist schon wieder verbrannt. Nun geht es kilometerlang wellig und permanent bergauf bis zum Meierhof, dort auf einem kurzen Trailstück bergab, um gleich auf einem Trail bergauf nach Schwarzenbach zu kurbeln. Jetzt spürt man schon die Kilometer in den Beinen, aber es ist noch nicht zuende, nach einer kurzen schönen Trailabfahrt geht es ein letztes Mal hoch auf den Döbraberg. Das fordert noch einmal den ganzen Biker und die ganze Bikerin, aber dann ist es geschafft und man hat eine tolle und wie wir meinen eine der schönsten Touren im Frankenwald geschafft.
Mehr Infos und GPS Daten können per Mail bei berlin@sportreisen.de oder unter www.frankenwald-aktiv.de abgerufen werden. Infos zu sonstigen Biketouren unter www.bike-sportreisen.de

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