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(Duathlon)
Der erste "Mehrkampf" für Triathlet Jens Frede vom HT16 Triathlon Team. Beim 11. Wolfsburger Cross-Duathlon am 1. März 2009 standen insbesondere der Wechsel vom Rad zum Laufen im Fokus: Fazit: Cross-duathlon ist ganz schön hart.
Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer...“ Dieses Lied, das Xavier Naidoo 2005 voraussichtlich in Mannheim erstmals sang, galt auch noch beim Cross-Duathlon in Wolfsburg. Zwar war die Strecke weniger steinig, dafür mit vielen schweren Passagen und Matsch versehen. Jedenfalls kostete es mich jede Menge Kraft, um am Ende als 44. von 80 Startern mit einer Zeit von 1:38:50 Stunden ins Ziel zu kommen.
Die Zahl des Tages: 3
Die Strecke, die sich aus 5,4 Kilometern Laufen, 18 Kilometern Radfahren und anschließend wieder 5,4 Kilometern Laufen zusammensetzte, hatte so seinen eigenen Charme. Die Lieblingszahl der Veranstalter vom VfB Fallersleben scheint die Zahl drei zu sein. Die Laufstrecke wie auch die Radstrecke musste jeweils drei Mal absolviert werden. Die Laufrunde führte um einen See herum. Auf den ersten Blick hatte sie keine Besonderheiten. Sie war flach und die Beschaffenheit des Bodens zu 80 Prozent harter Waldboden. Doch die fehlenden 20 Prozent ließen die Herzen der Crossläufer höher schlagen: Der Regen vom Vortag sorgte dafür, dass Wurzeln glatt und der Matsch unumgehbar waren und man mehr Kraft in jeden Schritt legen musste, um voranzukommen.
Starkes Feld dämpft Freude über Laufleistung
Immerhin kam ich bereits nach 24:53 Minuten zum ersten Wechsel. Das sind umgerechnet rund 23:04 Minuten auf 5 Kilometer und 4,36 Minuten pro Kilometer oder anders gesagt 13 Km/h. Vergangene Woche beim 4. Lauf der Bramfelder Laufserie schaffte ich gerade mal 12,63 Km/h. Begeistert war ich diesem Zeitpunkt aber noch nicht, hatte ich in Wolfsburg doch stärkere Gegner. Ihnen imponierten meine 13 km/h überhaupt nicht und überholten mich munter. Aber wen interessieren schon diese Windhunde?
Achterbahnfahrt durch den Wolfsburger Wald
Fand ich das Laufen schon hart, auf dem Rad wurde es noch härter. 18 Kilometer auf extrem welligen Gelände. Steile Aufstiege, rasante Abfahrten, alles war dabei und keine Passage, auf der man nur mal auf ebener Strecke fahren konnte. Meine Gangschaltung war im Dauereinsatz. Kaum hatte ich herunter geschaltet, konnte ich schon wieder Gas geben und hochschalten. Dennoch hatte ich mit meinem Mountainbike das Nachsehen. Zum einen, weil meine Kette doch schon mehr abgefahren war als ich vor dem Rennen gedacht hatte und zum anderen hätte ich mir ein Crossrad gewünscht. Die Strecke war geradezu prädestiniert für dieses Spezialrad. Relativ harter Boden, nicht zu steile Aufstiege. Wenn ich an Hügeln nicht gerade keuchte, seufzte ich den überholenden Crossradfahrern hinterher, die einen Affenzahn drauf hatten.
Vom Laufen auf Eiern
Nachdem ich von meiner Achterbahnfahrt zurück war (45:32 Minuten), ging es wieder zum Laufen. Nun kam die größte Herausforderung des Tages. Die Umstellung vom Radfahren zum Laufen ist nicht unbedingt einfach – und schon gar nicht, wenn man es nicht trainiert. So eierte ich die erste Runde um den See bis ich endlich wieder einen vernünftigen Laufschritt hinlegen konnte.
Das zweite Hemmnis kam dann in der letzten Runde. Ich hatte kaum noch Kraft in den Beinen. So musste ich jedes Körnchen mobilisieren und alle nur erdenklichen Motivationstechniken einsetzen, um unter meinem Mindestziel, 1:40 Stunden, zu bleiben. Tatsächlich schaffte ich es auch. Eine kleine Hilfe war dabei auch, dass ein alter Kumpel aus Jugendtagen vor mir lief. Ich konnte mich langsam an ihn heranpirschen und hatte sogar kurz vor dem Ziel die Chance, an ihm vorbeizuziehen. Leider, hat er es dann doch gemerkt und im letzten Moment zum Sprint angesetzt. Schade, aber mein persönliches Ziel habe ich dadurch aber erreicht: 1:38:50 Stunden.
Herzlichen Glückwunsch, Netzathleten!
Bei meinem Lauf habe ich sogar einige Netzathleten entdeckt. Maren Stumpf aus Celle wurde bei den Frauen 6. und Carsten Eggeling schaffte den 5. Platz. Herzlichen Glückwunsch!!!
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