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(Biathlon)
Michael Greis jubelt zum Auftakt in die Biathlonsaison.
In seinem Sog läuft der Rest der Männermannschaft achtbare Ergebnisse ein.
Überraschend gute Harmonie im deutschen Team.
Nun ist es endlich soweit,unsere Biathleten sind wieder im Weltcup unterwegs.Es hat sich einiges getan in der Männermannschaft.Toni Lang,er wechselte vor 1 Jahr vom Langlauf zum Biathlon ist neu in den siebenköpfigen Kader gekommen.

Im Vorfeld gab es einige Reibungspunkte mit Chefcoach Ulrich, aber mittlerweile haben sich die Wogen geglättet und es herrscht ungewohnte Harmonie im Männerteam.Alle verstehen sich blendend und es wird viel gelacht.Vom Langlauflager bin auch ich gekommen und ich muß sagen,hier geht es sehr proffessionell zu.Alles ist perfekt organisiert und das Fanaufkommen ist unbeschreiblich.Mit Trompeten,Sirenen und Fahnen bewaffnet maschieren die Fans zu schon Stunden zuvor zu Tausenden ins Stadiob,wo man sein eigenes Wort nicht mehr versteht,so hoch ist der Lärmpegel.

Es ging ja gleich gut los mit Michis Auftaktsieg in Östersund und er war es auch,der den Druck von der Mannschaft nahm,mit seinem Sieg.In Hochfilzen zeigte auch der Rest des Teams,dass man langsam in Schwung kommt.Die Plätze 8(Greis)10(Birnbacher)11(Wolf)24(Rösch) und 27(Lang) im Sprint bestätigten den Aufwärtstrend im Team.Vor allem Toni Lang lief trotz seiner 4 Strafrunden hervorragend und hatte die beste Laufzeit des gesamten Feldes.
In der Staffel am Sonntag mussten dann Andi Birnbacher und Michi Greis angeschlagen passen und wurden geschont.Das Quartett lief mit Michi Rösch gut an und er übergab an Position 2 an Daniel Graf.Sehr nervös und übermotiviert wollte er es besonders gut machen beim Schießen und rastete den Diopter zuweit nach oben.Da er von 8 Schuß nur 2 Treffer hatte,mußte er 3 mal in der Strafrunde kreiseln und so wuchs der Rückstand auf 1,50 Minuten an(bei Übergabe waren es 50 Sekunden auf Russland).Das 2.Schießen dann ging glatt,5 Schuss 5 Treffer und er verlor nichts mehr hinzu.Christoph Stephan und Ali Wolf zeigten dann noch eine gute Leistung und so kam die Staffel auf Rang 9.

Für mich war es sehr interessant,ich stand mit Trainer Remo Krug am höchsten Punkt der Strecke und wir hatten einen hervorragen Blick auf die gesamte Strecke.Ich feuerte unsere Jungs so lautstark an,daß mir am Montag gar die Stimme versagte.Unsere Burschen zeigten sich aber begeistert davon und so werde ich ab Donnerstag wieder oben stehen und schreiend mitlaufen.

Insgesamt muss ich sagen,daß mir diese Harmonie,die tolle Unterbringung und das perfekte Umfeld sehr viel Freude bereitet und ich mich sehr wohlfühle,bei den Biathleten.
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