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© Foto: pixelio.de / fiego
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(Fußball)
Die “Dusel-Bayern” sind zurück! Nach zuletzt souveränen Auftritten in der Liga und im Pokal sorgte diesmal ein Abseits-Tor von Klose für den Last-Minute-Sieg gegen Florenz. In Blickpunkt stand gestern Abend abermals der Skandal-Schiri vom letzten Jahr, Tom-Henning Övrebö.
Unvergessen bis heute sind die strittigen Elfer-Entscheidungen des Norwegers vom Champions-League-Halbfinale zwischen Chelsea und Barça - und auch beim gestrigen Spiel patzten er und seine Assistenten im entscheidenden Moment.
Die Partie begann zerfahren. Beide Mannschaften hielten das Tempo zwar hoch, klare Torchancen waren aber Mangelware. Das änderte sich augenblicklich, als auch Bayern-Superstar Robben ins Spiel fand. Sein Dribbling leitete den ersten Treffer des Abends ein - als letztes Glied einer tollen Kombinationskette, schob Gomez das Leder trocken über die Linie. Zuvor hatte Kroldrup allerdings Ribéry im Strafraum gefoult. Övrebö erkannte das Tor nicht an und entschied stattdessen auf Elfer für Bayern. Robben ließ sich nicht zwei Mal bitten und verwandelte sicher zur 1:0-Pausenführung.
Övrebö: Rot für Gobbi - Abseits-Tor von Klose
Nach dem Seitenwechsel folgte zuerst der Bayern-Schock: Ausgerechnet der Däne Kroldrup nutzte eine Unsicherheit in der Defensive des Rekordmeisters nach einem Eckstoß zum überraschenden 1:1-Ausgleich. In der 73. Minute stand Schiedsrichter Övrebö erneut im Blickpunkt. Diesmal bewies er aber den richtigen Riecher - Gobbi hatte Robben bei einem Zweikampf an der Seitenlinie mit dem Ellenbogen ausgeknockt. Richtige Entscheidung: Rot für den “Wüsten Gobbi”.
Ruhig schlafen wird der norwegische Schiri wohl heute Nacht trotzdem nicht. Dabei ließ ihn in der 89. Spielminute vor allem sein Assistent an der Linie im Stich. Trotz klarster Sicht entgang diesem eine eindeutige Abseitsstellung von Klose bei dessen Kopfball-Tor zum 2:1-Endstand.
“Es ist verdammt frustrierend, wenn man so beklaut wird!”
“Unser zweites Tor war klar abseits, da hatten wir sehr viel Glück”, gestand auch Bayern-Coach Louis van Gaal nach dem Schlusspfiff. “Das 1:2 für den FC Bayern München war einfach nur peinlich. Wo hat der Assistent da hingeschaut? Es ist verdammt frustrierend, wenn man so beklaut wird”, schimpfte Fiorentina-Kapitän Monolivo dagegen lauthals gegen das Schiri-Gespann.
Ausruhen können sich die Bayern auf diesem “Dusel-Sieg” dennoch nicht. Im Rückspiel würde Florenz dank des erzielten Auswärtstreffers theoretisch schon ein 1:0 zum Weiterkommen reichen. Für “Robbery” & Co. lautet die Devise deshalb: Selbstvertrauen in der Liga tanken und in zwei Wochen auf italienischem Boden in Richtung Viertelfinale stürmen.
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