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(Fußball)
Der FC Bayern München steht nach einem 3:0 gegen Steaua Bukarest im CL- Achtelfinale
In souveräner Manier hat der FC Bayern den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt gemacht. Am Dienstagabend besiegte der deutsche Rekordmeister Steaua Bukarest mit 3:0 (0:0) und steht damit bereits vor dem letzten Gruppenspiel in der Runde der letzten 16. In zwei Wochen kommt es beim punktgleichen Team aus Lyon zum Endspiel um den Gruppensieg.
Bei eisigen Temperaturen wurde es den 64.000 Zuschauern in der Allianz Arena angesichts der stürmischen Vorstellung des FCB warm ums Herz. Der agile Miroslav Klose (57., 71.) und Luca Toni mit dem ersten Champions-League-Tor seiner Karriere (61.) sorgten für einen hochverdienten Sieg der Bayern, die damit die Tabellenführung in der Gruppe F dank der um zwei Treffer besseren Tordifferenz vor Lyon zurückeroberten. Steaua bleibt Gruppenletzter, kann aber mit einem Sieg gegen Florenz am letzten Spieltag noch aus eigener Kraft noch den dritten Platz erreichen.
Gegenüber dem 4:1-Erfolg gegen Cottbus drei Tage zuvor musste Trainer Jürgen Klinsmann seine Anfangself auf einer Position ändern. Martin Demichelis fiel mit Wadenproblemen aus, für ihn kam Daniel van Buyten nach sieben Wochen erstmals wieder von Beginn an zum Einsatz. Die Gäste liefen wie im Hinspiel erwartet defensiv auf: Bogdan Stancu agierte als einzige Spitze, dahinter lauerte eine Dreierkette auf schnelle Gegenstöße.
Zunächst kam Steaua aber kaum aus der eigenen Spielhälfte heraus. Die Bayern begannen stürmisch und hätten schon nach wenigen Minuten in Führung gehen können, ja müssen. Dreimal bediente Miroslav Klose seinen Sturmkollegen Luca Toni, doch dreimal brachte der Italiener den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unter (4., 5., 6.), auch nach Franck Ribérys Hereingabe fehlte Toni das Abschlussglück (10.).
Die Gäste konnten sich in dieser Phase auch bei ihrem gut aufgelegten Schlussmann Robinson Zapata bedanken, schadlos davongekommen zu sein. Nach einer Viertelstunde befreite sich Bukarest dann mehr und mehr aus der Umklammerung der Bayern und deutete bei einigen Entlastungsangriffen seine Gefährlichkeit an. Dayro Moreno (17.), Mirel Radoi (24., 35.) und Dorin Goian (41.) prüften FCB-Keeper Michael Rensing aber erfolglos mit Distanzschüssen.
Klar spielbestimmend blieben die Münchner, die sich allerdings ein ums andere Mal in der vielbeinigen Steaua-Defensive verhedderten und nur noch selten in Schussposition kamen. Kopfbälle von Van Buyten (28.) und Toni (45.) blieben die einzig nennenswerten Strafraumszenen vor dem Pausenpfiff. So verzeichneten die Münchner zur Halbzeit zwar 60 Prozent Ballbesitz, die Anzeigetafel zeigte aber ein aus Steaua-Sicht schmeichelhaftes 0:0.
Bayern spielt auf ein Tor, aber sie müssen aufpassen“, lautete Franz Beckenbauers Halbzeitfazit - und genauso ging es in der zweiten Hälfte weiter. Zunächst hätte beinahe Stancu die Rumänen in Führung geköpft, traf aber den Ball nicht richtig (48.), dann legte wieder Toni los. Erst zielte er aus 10 Metern drüber (50.), dann parierte Zapata seinen Kopfball (53.).
Nach einer knappen Stunde war es schließlich Tonis Sturmpartner, der den Bann brach. Massimo Oddo flankte, Ribéry verlängerte den Ball ungewollt mit dem Kopf und fünf Meter vor dem Tor musste Klose nur noch einschieben - 1:0 (57.). Nur vier Minuten später konnte dann auch Toni über sein lang ersehntes erstes Champions-League-Tor jubeln, und was für eines! Lahms Flanke verlängerte Klose mit dem Kopf und Toni beförderte den Ball per Flugkopfball in die Maschen - 2:0 (61.), ein absolutes Traumtor!
Kloses zweiter Streich
Nach diesem Doppelschlag war die Partie entschieden, die Bayern schalteten einen Gang zurück. Radoi (65.) und dem eingewechselten Florin Lovin (69.) boten sich kleinere Gelegenheiten für Bukarest, das nächste Tor machte aber wieder der FCB. Nach einem klasse Konter legte Ribéry quer und Klose machte aus elf Metern seinen zweiten Treffer zum 3:0 (71.).
Danach durfte sich auch noch Rensing auszeichnen, als er gegen Dayro Moreno klärte, den Nachschuss setzte Antonio Semedo neben das Tor (82.). Auch bei Goians Kopfball war der FCB-Keeper auf dem Posten (89.). Aber auch die Bayern hätten noch ein Tor machen können. Der eingewechselte Tim Borowski scheiterte aber an Zapata (86.). Am Ende blieb es so beim 3:0.
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